Fürs Leben lernen: Altersgerechte Aufklärung über Aids und sexuell übertragbare Krankheiten

Die Schülervorträge von Dr. Stefan Zippel, Psychosoziale AIDS-Beratungsstelle in der Münchner LMU-Klinik für Dermatologie und Allergologie, sind seit Jahren eine erste Adresse für Jugendliche ab 15 Jahren, wenn es um altersgerechte Aufklärung und Informationen zum Thema Aids und HIV geht. Zippel und sein Team sind Woche für Woche an Schulen unterwegs, um Schülerinnen und Schüler über die Ansteckungswege von Aids, aber auch anderer sexuell übertragbarer Krankheiten zu informieren. Bei seinen Schulbesuchen, den Einzelberatungen und den regelmäßigen Aufklärungstagen in der Klinik lässt Zippel möglichst wenige Fragen offen, „denn bei diesem Thema wird in der Regel nicht gerne nachgefragt“, so Zippel.
In 2010 haben rund 20.000 Schülerinnen und Schüler die insgesamt 116 angebotenen Vorträge besucht (in 2009 waren es rund 13.000 Schüler). Die Reaktionen der Schüler und der begleitenden Lehrer sind durchweg positiv, wie eine kleine Auswahl aus den vielen eingegangenen Rückmeldungen eindrucksvoll belegt.

„Sehr geehrter Herr Dr. Zippel,

Vorab muss ich Ihnen ein großes Lob aussprechen. Alle unsere SchülerInnen waren von Ihrer Veranstaltung über HIV begeistert. Ich und meine teilnehmenden KollegInnen schließen sich dem an. […] möchte ich schon jetzt ca. 600 – 700 + SchülerInnen avisieren für Ihre geplanten Fortbildungen. Ich finde es einfach wichtig, dass unsere jungen Menschen diesbezüglich so umfassend, pragmatisch, hautnah und spannend informiert werden.“

Hallo Herr Dr. Zippel,

von der Klasse letzte Woche DI hab ich eine super Rückmeldung über Ihren Vortrag gehört:
Ein Schüler war auf einer tollen Geburtstagsparty eingeladen und er hat wohl den Abend damit bestritten, immer wieder ausgiebigst über Ihren Vortrag zu erzählen. Die Schüler/-innen haben sich sogar bedankt, dass wir hingegangen sind.

Sehr geehrter Herr Dr. Zippel!

Am 28./29.07. besuchte ich mit Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse Ihre Gastvorlesung zu Risiken der HIV-Infektion.
Vielen Dank für die überaus informative und schülergerechte Aufbereitung dieses problematischen Themas. Die Schülerinnen und Schüler waren tief beeindruckt und werden sicherlich mit einem anderen Bewusstsein ihre Sexualität ausleben. Die lebhaften Diskussionen auf der Heimfahrt zeigten die persönliche Betroffenheit der Jugendlichen.
Es war eine sehr gelungene Veranstaltung!
VIELEN DANK!

Sehr geehrter Herr Zippel,

[…] meine mich begleitende Kollegin und ich waren sehr angetan von dieser Veranstaltung und wir meinen, dies müsste ein Pflichttermin für alle 16-Jährigen sein. […]
Besonders beeindruckt waren wir Lehrer davon, wie Sie es geschafft haben, für doch drei Stunden die jungen Leute mehr oder weniger konzentriert bei der Stange zu halten. Ein dickes Lob an Sie, dass Sie die Jugendlichen direkt eingebunden haben, ohne bloß zu stellen. Ich kann Sie nur bestärken, mit diesen Veranstaltungen weiter zu machen, denn es ist schon etwas anderes, wenn nicht der Lehrer/ die Lehrerin über diese Thematik spricht, sondern ein authentischer Fachmann, der auch bei diesem Thema keine Zotigkeit aufkommen lässt.
Noch mal vielen Dank für den äußerst gelungenen Vortrag.

Schülerstimmen:

„Ich fand es sehr interessant, es hat mir sehr gut gefallen. Der Arzt war sehr nett und hat alles ausführlich erklärt. Es war gut, dass niemand verpflichtet war, die Bilder anzuschauen. Ich fand es gut, die Bilder zu sehen. Dann sieht man besser, was alles passieren kann. Nach dem Besuch in der Uni ist mir noch bewusster geworden, dass ich mich schützen muss.“

„Ich fand den Tag an der Universität richtig toll. Der Professor konnte ziemlich gut erklären. Als er uns Bilder von Geschlechtsteilen gezeigt hat, die entzündet waren oder Herpes hatten, fand ich es toll, dass er uns vorgewarnt hat, sodass die, die sich so etwas nicht ansehen dürfen (wegen ihrer Religion) wegsehen konnten. Man konnte sehen, was alles passieren kann. Solche Vorlesungen sollte es öfter geben.“

„Ich bin froh, dass wir in der Uni eingeladen waren und der Professor uns die Krankheiten erklärt hat. Ich wünsche mir, dass wir nächstes Jahr wieder eingeladen werden. Es war hilfreich für unser Leben.“

„Die Vorlesung war super! Es war interessant, dem Professor zuzuhören. Der Vortrag war aufklärend und die Länge war auch gut. Die Bilder waren ok und ich fand’s gut, weil wir uns dann etwas darunter vorstellen können. Der Vorlesungssaal war sehr einladend. Gemerkt habe ich mir, dass ich, wenn ich einen Freund hätte, auf jeden Fall beide einen Aids – Test machen lassen.“

Nächste Vorträge mit Diskussion zum Thema:
Montag mit Freitag, 29.11. bis 23.12, 2010
jeweils von 9.00 – 12.00 Uhr
(außer: 6. Dez., 16. Dez., 20. Dez.2010)
Ort: Großer Hörsaal, Dermatologische Klinik,
Frauenlobstr. 9-11, 80337 München

Referent: Dr. Stefan Zippel, Psychosoziale AIDS-Beratungsstelle in der Klinik für Dermatologie und Allergologie

Für diese Veranstaltung ist eine vorherige Anmeldung erwünscht

Ansprechpartner
Dr. Stefan Zippel
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
der Ludwig-Maximilians Universität (LMU)
Frauenlobstr. 9-11
80337 München
Tel.: 089 / 5160 6334
Fax: 089 / 5160 6122
E-mail: stefan.zippel@med.uni-muenchen.de

Klinikum der Universität München
Im Klinikum der Universität München (LMU) sind im Jahr 2009 an den Standorten Großhadern und Innenstadt etwa 500.000 Patienten ambulant, teilstationär und stationär behandelt worden. Die 45 Fachkliniken, Institute und Abteilungen verfügen über mehr als 2.300 Betten. Von insgesamt fast 10.000 Beschäftigten sind rund 1.700 Mediziner. Forschung und Lehre ermöglichen eine Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Das Klinikum der Universität München hat im Jahr 2009 rund 62 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben und ist seit 2006 Anstalt des öffentlichen Rechts.
Gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität ist das Klinikum der Universität München an sechs Sonderforschungsbereichen der DFG (SFB 455, 571, 594, 596, 684, 824), an drei Sonderforschungsbereichen-/Transregio (TR 05, TR 22, TR 36), zwei Forschergruppen (KFO 128 und FOR 535) sowie an zwei Graduiertenkollegs (GK 1091 und 1202) beteiligt. Hinzu kommen die beiden Exzellenzcluster „Center for Integrated Protein Sciences“ (CIPSM) und „Munich Center of Advanced Photonics“ (MAP) sowie die Graduiertenschule „Graduate School of Systemic Neurosciences“ (GSN-LMU).
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.klinikum.uni-muenchen.de

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