Fünf Studiengänge im Wettbewerb um den Gräfin-von-der-Schulenburg-Preis 2012

Erstmals gehen Absolvent(inn)en aus allen fünf Studiengängen der Evangelischen Hochschule Berlin ins Rennen um den begehrten Gräfin-von-der Schulenburg-Preis. Bei der hochschulweiten Veranstaltung ehb.forscht am 30. Oktober stehen fünf Frauen und zwei Männer aus den Studiengängen Soziale Arbeit, Pflegemanagement, Bachelor of Nursing , Evangelische Religionspädagogik sowie Elementare Pädagogik im Wettbewerb um die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung der Hochschule, die seit 2007 für herausragende Leistungen beim Studienabschluss verliehen wird . Als Juroren konnte die Hochschule in diesem Jahr Herrn Norbert Hocke, Hauptvorstand der GEW, Frau Bettina Mühlig, Fachreferentin für Ausbildung und Personalentwicklung im Landeskirchenamt der Ev. Kirche in Mitteldeutschland, Frau Andrea Schmiedtke, stellvertretende Leiterin der Krankenpflegeschule Paul Gerhardt Diakonie Krankenhaus und Pflege GmbH, Herrn Claus Bölicke, Referent für Altenhilfe beim Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt, sowie Herrn Hartmut Davin, Qualitäts- und Diversity-Beauftragter der Lebenswelten gGmbH in Berlin gewinnen. In zehnminütigen Vorträgen haben die Kandidat(inn)en Gelegenheit, ihre Abschlussarbeit im Auditorium Maximum der Hochschulöffentlichkeit vorzustellen und die externe Jury zu überzeugen, die über die beste Präsentation entscheidet.

Alle Abschlussarbeiten zeichnen die hervorragende Noten und die thematische Aktualität hinsichtlich wichtiger gesellschaftlicher Fragestellungen und sozialer Herausforderungen unserer Zeit aus. So befassten sich die Absolventinnen Melanie Bruhn-Schulz und Anja Röske aus dem Pflegemanagement mit den Ansätzen eines Benchmarkings im zentralen Qualitätsmanagement von Krankenhäusern. Elisabeth Gässner und Sina Pantel aus dem dualen Studiengang Bachelor of Nursing führten in einem Berliner Bezirk und einem Brandenburger Landkreis Befragungen zu Beratungsstellen hinsichtlich deren pflegerischer Versorgungsstrukturen durch und werteten diese wissenschaftlich aus. Der Diplom-Sozialpädagoge Sebastian Friedrich widmete sich am Beispiel des Bezirks Neukölln der „Konstruktion eines Problembezirks‘“, während Scarlett Melzner aus dem Studiengang Elementare Pädagogik die Bedeutung der mittelbaren pädagogischen Arbeit für Erzieherinnen analysierte. Der Gemeindepädagoge Frederik Spiegelberg schließlich betrachtete in seiner Abschlussarbeit Gottesdienst und Theater interdisziplinär und entwickelte die Idee einer Qualitätssteigerung.

Sowohl die Wahl der Themen als auch der wissenschaftliche Fokus der Abschlussarbeiten zeigen das breit gefächerte inhaltliche Spektrum in den Studiengängen und die Relevanz der professionellen Ausbildung an der EHB für die nachgefragten Berufsfelder Pflege, Bildung, Sozialwesen und Gemeinde. Die jährliche Veranstaltung ehb.forscht ist für Studierende und Lehrende der EHB eine Plattform, hochschulweite Forschungsprojekte und Abschlussarbeiten vorzustellen und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Ehb.forscht findet regelmäßig im Wintersemester an der EHB statt und schlägt mit zeitlichem Orientierungspunkt zum Reformationstag eine Brücke zur kirchlichen Trägerschaft der Hochschule.

Veranstaltung:
ehb.forscht mit Verleihung des „Gräfin-von-der Schulenburg-Preises“
Datum: Dienstag, 30. Oktober 2012
Zeit: 10.00 bis 12.00 Uhr
Ort: Auditorium Maximum, F-Gebäude
Evangelische Hochschule Berlin
Teltower Damm 118-122
14167 Berlin

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