Führende Allergie-Wissenschaftler treffen sich in Trier

Wer Rang und Namen hat in der Erforschung von Allergien und Hautstörungen, die durch Kontakt mit Stoffen ausgelöst werden, ist in dieser Woche an der Universität Trier anzutreffen. Beim 24. Meeting der „European Research Group on Experimental Contact Dermatitis“ (ERGECD) wird der aktuelle wissenschaftliche Stand in einem Forschungsfeld vorgestellt, das sozial- und gesellschaftspolitisch enorme Auswirkungen hat. Hauterkrankungen durch Kontakt mit Werkstoffen stellen die Sozial- und Gesundheitssysteme vor hohe Belastungen. Außerdem beschäftigen sich die Teilnehmer der Konferenz vom 10. bis 12. Oktober mit Forschungsmethoden, die Experimente mit Tieren ersetzen können.
Mehr als 60 Wissenschaftler werden zu der dreitägigen Konferenz erwartet. Ein regelmäßiger Austausch ist auch deshalb von großer Bedeutung, weil es bislang an effektiven Therapien solcher Erkrankungen mangelt. Ein zweiter Schwerpunkt der Tagung liegt in der Diskussion von Forschungsmethoden. Nach EU-Recht sind ab 2013 zumindest für weite Teile der Erforschung von Kontakt-Allergie Experimente mit Tieren verboten. In der Umwelttoxikologie der Universität Trier wird gänzlich darauf verzichtet. Die Wissenschaftler werden sich daher auch mit Fragen auseinandersetzen, wie Forschungsfortschritte ohne Einsatz von Tieren erzielt werden können.
Professorin Brunhilde Blömeke von der Universität Trier darf die Leitung und Ausrichtung des bedeutenden ERGECD-Meetings als Auszeichnung für ihre Arbeit in der Umwelttoxikologie der Universität Trier verstehen. Die Konferenzen finden üblicherweise nur an Einrichtungen statt, deren wissenschaftliche Leistungen und Forschungsgebiete in Fachkreisen honoriert und renommiert sind. Die Teilnahme an dem Meeting ist nur auf Einladung möglich.
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