Frühe Hilfen und Wirkungsorientierung: Optimierung und Vernetzung

Nicht nur die Notwendigkeit zum Sparen zwingt zu vermehrter Wirkungsorientierung in der Jugendhilfe. Die ständige Verbesserung der Hilfeleistungen ist auch ein Gebot professioneller Ethik: „Gut ist, was hilft!“

Frühe Hilfen bieten hier einen erfolgversprechenden Ansatz. Wirkung hängt nicht nur davon ab, was in einer Hilfe geleistet wird, sondern insbesondere auch, wann diese Hilfe erfolgt. Der Übergang zur Elternschaft stellt gerade für hoch belastete Eltern einen günstigen – leider lange vernachlässigten – Interventionszeitpunkt dar. Neueste Erkenntnisse unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen wurden in unterschiedlichen Programmen Früher Hilfen in Praxishandeln übersetzt und ihre Wirkung wird nun zunehmend empirisch überprüft.

Die Tagung bietet einen Überblick über das Erreichte und informiert über die anstehenden Aufgaben auf dem Gebiet der Frühen Hilfen.

Vorgesehene Referenten und ihre Themen sind unter anderen: Prof. em. Dr. Martha F. Erickson: Der lange Weg der Frühen Hilfen – die Entwicklung des STEEP – Programms in den USA, Prof. Dr. Ute Thyen: Erfahrungen und Entwicklungen der Frühen Hilfen an der Schnittstelle zum Gesundheitssystem und Prof. Dr. Gerhard J. Suess: Präsentation der Ergebnisse der Begleitforschung aus dem STEEP – Praxisforschungsprojekt WiEGE.

Einladung zur Fachtagung: „Frühe Hilfen und Wirkungsorientierung: Optimierung und Vernetzung“ am 17. November 2011 in der HAW Hamburg, Berliner Tor 21, 20099 Hamburg (Aula), von 9 bis zirka 17.15 Uhr.

Eine Teilnahme ist nach bestätigter Anmeldung möglich. Der Kostenbeitrag beträgt 70,– €. Für Medienvertreter/innen ist die Fachtagung natürlich kostenfrei.

Veranstalter der Tagung ist ZEPRA, das Zentrum für Praxisentwicklung an der Fakultät Wirtschaft & Soziales in Kooperation mit Prof. Dr. Gerhard Suess und seinem Team.

Kontakt: HAW Hamburg/ZEPRA – Zentrum für Praxisentwicklung, Manfred Hinck
Tel. 040.42875-7047, manfred.hinck@haw-hamburg.de

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