Frostige Überraschung

(djd). Fällt das Thermometer in den frostigen Bereich, sollten Mieter, Haus- und Wohnungsbesitzer alle Zimmer richtig beheizen und die Heizungen keinesfalls abdrehen. Sobald Wasser- und Heizungsrohre erst einmal zufrieren, ist der Schaden oft vorprogrammiert. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin hin. In strengen Wintern zahlen die Wohngebäude- und Hausratversicherer allein für Frostschäden bis zu einer halben Milliarde Euro aus. Dabei lassen sich vor allem Frostschäden durch richtiges Handeln im Vorfeld vermeiden.

„Der einfachste und wichtigste Tipp lautet: ausreichend heizen. Verbraucher sollten darauf achten, dass alle Räume im Gebäude stets genügend temperiert sind“, sagt GDV-Sprecher Stephan Schweda. Selbst die Frostschutzstellung am Heizkörperventil schafft nur bedingt Sicherheit, so der Versicherungsexperte. Der „Frostwächter“ bewirke lediglich, dass der Heizkörper nicht einfriere. Rohre, die weiter entfernt sind, werden dagegen nicht geschützt.

Besonders gefährdet sind selten genutzte Räume wie Gäste- und Arbeitszimmer, Keller, Vorrats- oder Abstellraum sowie das Gäste-WC. Aber auch Leitungen im Garten und in Ferienwohnungen frieren oft zu – daher sollten Außenleitungen rechtzeitig abgedreht werden. Mehr Infos bietet die Broschüre „Kleines Leck, großer Schaden“, die kostenlos auf http://www.klipp-und-klar.de erhältlich ist.

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