Frisches vom heißen Grill

(djd). Für viele gibt es nur noch eine Grillsaison – und die dauert das ganze Jahr. Auch im Winter muss man nicht auf ein gutes Steak vom Grill verzichten. Im Gegenteil: Die kalten Temperaturen erleichtern es sogar, die Kühlkette von Fleisch, Geflügel und Co. einzuhalten. Weil Hygiene und Qualität gerade bei diesen Lebensmitteln ein sensibles Thema sind, lohnt es sich, schon bei Einkauf und Zubereitung genau hinzuschauen.

Wer also für das nächste Wintergrillen einkaufen geht, sollte schon an der Fleischtheke auf kontrollierte Qualität achten. Das blaue QS-Prüfzeichen zum Beispiel gibt einen klaren Hinweis auf sichere Lebensmittel von geprüften Erzeugern. Mehr Informationen dazu gibt es unter QS-live.de, der Website der EU-geförderten Kampagne „QS-live. Initiative Qualitätssicherung“. Nach dem Einkauf hat es jeder selbst in der Hand, das Fleisch sicher nach Hause zu bringen. Der Vorteil im Winter: Dank der niedrigen Temperaturen verderben die Nahrungsmittel im Freien nicht so schnell, bei einem kurzen Heimweg kann oft auf eine Thermotasche verzichtet werden. Dennoch empfiehlt es sich, das Fleisch – zumindest während der Grill angefeuert wird – im Kühlschrank zu lagern. Der beste, weil kälteste Platz ist dabei direkt über dem Gemüsefach.

Gerade wenn es draußen friert, sollte am Grillabend auf kalte Beilagen verzichtet werden. Eine leckere Alternative zu kaltem Nudelsalat sind gegrilltes Gemüse oder heiße Folienkartoffeln. In Alufolie eingepackt, etwa 15 bis 30 Minuten auf dem Grill gegart und mit einem leckeren Joghurt-Dip mit frischen Kräutern serviert, werden Kartoffeln zu echten Köstlichkeiten. Auch Champignons und andere Gemüse wie Zucchini und Maiskolben lassen sich gut in Alufolie grillen und runden das Menü zusätzlich ab. Jetzt muss nur noch der Weg vom Grill durch die Kälte ins warme Esszimmer möglichst schnell gemeistert werden. Denn schließlich schmecken kalte Steaks nur noch halb so gut. Tipp: Vorgewärmte Teller, kleine Thermoboxen und Alufolie helfen dabei, dass die Leckereien heiß auf den Tellern landen.

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