Frischer Wind fürs Depot

(djd). Die Europäische Zentralbank hat im Juli den Leitzins für den Euroraum auf ein historisches Rekordtief von 0,75 Prozent gesenkt. Dies hatte umgehend Auswirkungen auf die Höhe der Sparzinsen: Die meisten Banken und Sparkassen senken die Zinssätze für Festgeld und Tagesgeld. Bei zahlreichen Geldanlagen – nicht zuletzt beim guten alten Sparbuch – liegt die Inflation mittlerweile deutlich höher als die Sparzinsen, das Vermögen wird damit sukzessive „aufgezehrt“. Dabei gibt es heute wesentlich attraktivere Anlagemöglichkeiten.

Das gilt vor allem für Investments, die von der Energiewende profitieren. Sie ist in Deutschland bereits im vollen Gange und wird von den meisten Bürgern nachhaltig unterstützt. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Deutschen halten den eingeschlagenen Weg der Bundesregierung für notwendig, das ergab eine repräsentative Umfrage der Unternehmensberatung Putz & Partner. Und auch bei der Geldanlage setzen die Bundesbürger schon längst auf Erneuerbare Energien, bereits zum Jahreswechsel 2010/2011 hatten nachhaltige Fonds beispielsweise laut „Ecoreporter“ ein Rekordvolumen von 32,4 Milliarden Euro erreicht.

Auf Sonne, Wind und Biogas setzen

Als Privatanleger kann man heute auf vielfältige Weise von den massiven Investitionen, die im Zusammenhang mit der Energiewende nötig werden, profitieren. Der Investor hat den großen Vorteil, dass die Einnahmen aus dem Verkauf der erzeugten Energie gesetzlich garantiert sind. Die UmweltDirektInvest-Beratungsgesellschaft mbH (UDI) beispielsweise zählt seit Jahren zu Deutschlands Marktführern im Bereich ökologischer Geldanlagen. Derzeit bieten die Nürnberger eine neue Festzinsanlage („Energie Festzins IV“) an. „Dabei bündeln wir erneuerbare Energien aus Sonne, Wind und Biogas. Im Gegensatz zu anderen Zinspapieren, die der Vorfinanzierung von Projekten dienen, fließt das Geld der Anleger hier in eine Gesellschaft, die in konkrete Projekte investiert“, erläutert Geschäftsführer Georg Hetz. Dort bleibe das Kapital über die gesamte Laufzeit und könne so von der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung aus mehreren Ländern profitieren. „Durch die Verteilung der Gelder auf verschiedene Ökokraftwerke verteilt sich auch das Risiko“, betont Hetz.

Immer schön flexibel

In den ersten fünf Jahren werden fünfeinhalb Prozent Zinsen pro Jahr ausgeschüttet. Im sechsten und siebten Jahr sind es schon sechs Prozent, die Zinszahlungen steigern sich bis auf neun Prozent im elften Jahr. Wer das Papier bis zum Ende der Laufzeit hält, hat somit im Schnitt 6,41 Prozent Zinsen p.a. erhalten.

Das Besondere an der neuen Festzinsanlage ist aber nicht zuletzt die große Flexibilität. „Die Anleger können nach fünf, sieben oder neun Jahren ohne Zinsverlust und mit hundertprozentiger Kapitalrückzahlung aussteigen“, betont Georg Hetz. Wer sein Geld schon früher herausnehmen möchte, könne dies sogar auch schon nach drei Jahren mit 95 Prozent Kapitalrückzahlung tun.

Frühzeichnerbonus bis 15. Oktober

Wer das neue Festzinspapier bis zum 15. Oktober 2012 zeichnet und bis zum 30. November 2012 einzahlt, erhält einmalig als Frühbucherbonus drei Prozent zusätzliche Zinsen p.a.

Alle Informationen gibt es unter http://www.udi.de nachzulesen.

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