Frische Luft als Lebenselixier

(djd). „Geiz ist geil“ war gestern. Wie eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigt, achtet inzwischen jeder vierte Deutsche bei der Auswahl seiner Lebensmittel nicht vorrangig auf den Preis. Allen Bioprodukten und Fairtrade-Gütesiegeln zum Trotz schenken Verbraucher aber gerade dem „Lebensmittel“, welches sie am dringendsten zum Leben brauchen, häufig nur wenig Beachtung: der Luft.

Kontinuierlicher Austausch

20 bis 30 Kubikmeter frische, saubere Luft pro Stunde braucht ein Mensch, um sich wohlzufühlen. Doch in modernen Häusern findet wegen ihrer auf Energieeffizienz ausgelegten Bauweise mit luftdicht gedämmten Außenhüllen nur noch eine minimale, nicht ausreichende natürliche Lüftung über Ritzen und Fugen in der Fassade statt. An einer automatischen Lüftungslösung führt heute darum kaum ein Weg mehr vorbei. Ein kontrolliertes Wohnraumlüftungssystem sorgt für einen jederzeit ausreichenden und gesunden Luftwechsel. So tauscht eine Lüftungsanlage die Raumluft circa alle zwei Stunden komplett aus. Das verhindert eine zu hohe CO2-Konzentration in den Räumen, die müde und antriebslos machen würde. Auch einer Überfeuchtung und damit verbundenen Schimmelbildung wird auf diese Weise vorgebeugt.

Geringer Wartungsaufwand

Moderne Lüftungsgeräte sind zudem sehr wartungsarm. Zweimal pro Jahr sollten die Filter am Gerät und in den Abluftventilen der jeweiligen Räume ausgetauscht werden. Dies kann der Bewohner ohne großen Aufwand selbst erledigen. Die meisten Anlagen zeigen heute automatisch an, wann der nächste Filterwechsel ansteht. Das Innenleben der Lüftungsanlage sollte alle zwei Jahre im Zuge eines Routine-Checks durch einen Fachhandwerker kontrolliert und bei Bedarf gesäubert werden. Der Wärmeübertrager lässt sich dabei mit wenigen Handgriffen aus dem Gerät nehmen und unter fließendem Wasser reinigen.

Mehr zum Thema Wohnungslüftung gibt es unter http://www.wohnungs-lueftung.de, dem Verbraucher-Informationsportal des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) e.V. und des Fachverbands Gebäude-Klima e.V. (FGK).

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