Freunde treffen, draußen spielen

(djd). Für Kinder ist es am schönsten, auf dem Land aufzuwachsen. Wenn Wiesen und Wälder ihre Spielplätze sind, dann entwickeln sie meist ein intensives Verhältnis zur Natur. Doch die Deutschen leben besonders gern in Städten. Während sich in anderen Ländern nur 51 Prozent dafür entscheiden, wohnen hierzulande – laut einer Studie der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2010 – 74 Prozent der Menschen in der Stadt. Für den Nachwuchs hat das den Nachteil, dass sein Bewegungsradius schon aus Gründen der Sicherheit stark eingegrenzt ist.

Freunde treffen und draußen spielen

Dabei gehört es zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Kids, sich mit ihren Freunden zu treffen und draußen zu spielen. Studien belegen: Selbst Fernsehen, Computer und Online-Games sind längst nicht so beliebt wie das Spielen unter freiem Himmel. Gerade für Stadtkinder sind Spielplätze daher unverzichtbar geworden. Viel zu oft sind die Plätze allerdings in einem schlechten Zustand oder motivieren kaum zum kreativen Spielen. Aus diesem Grund unterstützt die Fanta Spielplatz-Initiative seit 2012 zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk und dem TÜV Rheinland öffentliche Spielplätze. In diesem Jahr können Spielplätze bis zu 10.000 Euro für eine Modernisierung gewinnen: Noch bis zum 21. April 2014 können sich Eltern, Vereine und Spielplatzträger bewerben. Danach startet eine öffentliche Abstimmung, bei der 100 Gewinner gewählt werden. Alle Informationen dazu gibt es im Internet: http://www.fanta.de/spielplatzinitiative.

Natur als Vorbild

„Spielen bringt dem Nachwuchs nicht nur Spaß, es fördert auch seine motorischen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten“, betont Thorsten Sperlich, Leiter der Fanta Spielplatz-Initiative. „Darum ist es wichtig, sich gemeinsam für mehr kreativen Spielraum einzusetzen.“ Die Natur ist dabei ein gutes Vorbild, denn kreativ werden Kinder erst, wenn Spontanität und Experimente möglich sind: Natürliche Strukturen und Oberflächen wie Baumstämme oder Felsen regen Fantasie und Spieltrieb der Kinder oft mehr an als standardisierte Spielgeräte, so wie sie auf vielen Spielplätzen zu finden sind.

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