Freie Fahrt für natürliches Grün

(djd). Die Flächenversiegelung in deutschen Städten wird zusehends zum Problem: Wo immer mehr Böden mit Pflastersteinen oder Beton dicht gemacht werden, kann Regenwasser nicht mehr ablaufen. Bei starken Niederschlägen sind häufig Überschwemmungen die Folge. Manche Kommunen schreiben deshalb bereits Entsiegelungen vor, andere erheben Gebühren für versiegelte Flächen. Wer Hofeinfahrten, Wege oder Stellplätze auf eine ökologisch verträglichere Art befestigen möchte, findet heute Alternativen, beispielsweise Rasengitter aus recyceltem Kunststoff.

Frisches Grün

Der Boden kann dadurch weiter atmen, und die grün sprießende Rasenfläche sieht obendrein ansehnlicher aus als grauer Beton. Das Rasengitter sorgt dafür, dass die Halme gleichmäßig wachsen und somit das Gitter schon wenige Wochen nach der Verlegung gleichmäßig überdecken. Das wabenförmige Material, das in 50 mal 50 Zentimeter großen, grünen Elementen beispielsweise von Gutta erhältlich ist, wird flächendeckend verlegt und bietet so eine hohe statische Belastbarkeit. Jeweils vier Elemente werden für eine Fläche von einem Quadratmeter benötigt. „Die Verlegung können erfahrene Heimwerker mühelos in Eigenregie übernehmen“, sagt Rüdiger Weidler von den Gutta Werken.

Stabiler Halt

Die offene Konstruktion der Rasengitter ermöglicht es, dass sich der gesäte Rasen fest mit dem Boden verwurzelt. Die Grünfläche wird zugleich durch das Gitter fixiert und bietet damit genug Stabilität für Hofeinfahrten, Abstellplätze, Gartenwege und vieles mehr. Dank der serienmäßigen Bodenanker können die Rasengitter ebenso genutzt werden, um Böschungen auf dem eigenen Grundstück oder auch Uferzonen zu befestigen. Bereits bei der Herstellung der Rasengitter spielen ökologische Aspekte eine große Rolle: Recyceltes Polyethylen wird auf diese Weise wiederverwendet. Dabei ist der Kunststoff UV-stabil, wetterfest sowie wärme- und frostbeständig – gute Voraussetzungen für eine dauerhaft befestigte Grünfläche. Unter http://www.gutta.de kann man Bezugsquellen vor Ort, zum Beispiel im Baumarkt, abfragen.

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