Freiburger Medizinphysiker erhält Ehrendoktorwürde

In seiner Laudatio hob Goebel die Verdienste Hennigs um die Grundlagenforschung sowie die Entwicklung neuer Techniken und Einsatzgebiete der Magnetresonanztomographie (MRT) hervor. Hennig gilt international als einer der Wegbereiter der Magnetresonanztomographie in der klinischen Diagnostik. Er ist seit 1984 am Universitätsklinikum Freiburg tätig. Dort baute er die Arbeitsgruppe zur Forschung und Entwicklung im Bereich der Magnetresonanztomographie auf, die mittlerweile mehr als 80 Mitarbeiter zählt. 2001 gründete Hennig das Magnetic Resonance Development and Application Center (MRDAC) am Universitätsklinikum Freiburg, das sich Kooperationen mit Partnern in der Industrie und der Forschung widmet. Seit 2004 ist Hennig wissenschaftlicher Direktor der Klinik für Radiologie, deren Forschungsschwerpunkte im Bereich der Medizinphysik auf der Entwicklung schneller und ultraschneller MRT-Techniken, funktioneller Bildgebungsverfahren für Gehirn und Herz, molekulare Bildgebungsverfahren zur Entwicklung hochselektiver Kontrastmittel sowie der Verwendung von MRT-Techniken bei der Entwicklung und Testung neuer Medikamente liegen.

Im Jahr 2003 wurde Hennig mit dem Max-Planck-Forschungspreis in der Kategorie Biowissenschaften/Medizin ausgezeichnet.

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