Frei von der Leber weg: wie Bitterstoffe den Stoffwechsel unterstützen

Leber, Bitterstoffe

Einen aktiven Stoffwechsel wünscht sich jeder. Er sorgt dafür, dass Schadstoffe abtransportiert, Mineralstoffe und Vitamine hingegen aufgenommen werden. Das hört sich einfach an, besteht jedoch aus zahlreichen komplexen biochemischen Prozessen. Der Stoffwechsel (Metabolismus) hält die Funktionen unseres Organismus aufrecht. Dazu benötigt er Energie mittels Flüssigkeit und Nahrung. Mit Hilfe von Hormonen und Enzymen startet der Stoffwechselprozess. Die Nährstoffe werden über unseren Blutkreislauf verteilt. Dabei ist das bedeutendste Stoffwechselorgan unsere Leber.

Die Leber: Wie Verdauungsprobleme sie außer Gefecht setzen können

Eine funktionierende Verdauung ist essenziell für die meisten Stoffwechselvorgänge. Verdauungsstörungen hingegen schwächen unser Immunsystem. In diesem Fall werden Nähr- und Vitalstoffe nicht komplett aufgenommen bzw. Giftstoffe nicht ausgeschieden. Ein gestörter Verdauungsapparat kann zu chronischen Magen-Darm-Beschwerden bzw. Schwierigkeiten mit Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse führen. Daher sollten Symptome, wie Blähungen und Durchfall nicht ignoriert werden. Unsere Leber ist ausgesprochen resistent und erfüllt ihre Aufgaben sogar, wenn sie teilweise geschädigt ist. Leichte Schädigungen repariert sie noch selbst. Sind die Schäden jedoch schwerwiegend oder werden sie zu spät erkannt, hilft schlimmstenfalls nur noch eine Lebertransplantation. Oft führen nicht nur Bakterien, Viren oder Pilze zu Entzündungen, sondern Gifte wie Alkohol und Medikamente. Wer mehr zur Leber, ihren Erkrankungen, Diagnosen und Therapien erfahren möchte, besorgt sich „Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung. Doch auch wir selbst können unsere Leber in ihrer Funktion unterstützen.

Bitterstoffe unterstützen unsere Leber bei der Entgiftung

Bitterstoffe zaubern im Gegensatz zu Süßem kein Entzücken auf das Gesicht. Meist zeugen Grimassen vom bitteren Geschmack auf der Zunge. Dabei bewirken Bitterstoffe wahre Wunder in unserem Körper. Sie schützen vor Übersäuerung, stärken unser Immunsystem und beeinflussen den Stoffwechsel positiv. Gönnen wir unserem Körper Bitterstoffe nach dem Essen, fördern sie die Verdauung durch die verstärkte Produktion von Gallenflüssigkeit und Insulin. Der angekurbelte Gallenfluss wiederum unterstützt die Leber beim Entgiften unseres Körpers. Wer die Leber unterstützen möchte, greift zu Grapefruit, Chicorée, Mangold, Artischocke oder Rucola. Als Würze haben sich Ingwer, Majoran, Rosmarin oder Bockshornklee bewährt. Wem bittere Lebensmittel widerstreben, muss nicht darauf verzichten. Kapseln, Pulver und Tropfen sind geschmacksneutrale Alternativen mit positiver Wirkung. Zu kaufen gibt es Bitterstoffe-Tropfen im Onlineshop von gesund-shopping.de. 

Bitterstoffe können mehr: gut für Körper und Seele

Nehmen wir Bitterstoffe zu uns, schlagen unsere Geschmacksrezeptoren historisch bedingt Alarm. Bitterstoffe sind Gifte und unser Körper schützt sich mit einer Abwehrreaktion. Zu den schädlichen Giften zählen Tomatin in grünen Tomaten und Solanin in rohen Kartoffeln. Unsere Geschmacksknospen reagieren allerdings auf alle Bitterstoffe gleich und wirken so als natürliche Appetitzügler. Heutzutage wird es jedoch immer schwieriger in Gemüse, Obst oder Getreide natürliche Bitterstoffe zu finden. Viele neuere Züchtungen sind lieblicher für den allgemeinen Geschmack. Wer Bitterstoffe in Lebensmitteln bevorzugt, findet sie in Bio-Produkten. Teilweise sind auch verarbeitete Nahrungsmittel mit Bitterstoffen gesegnet, wie Bier (Pils), Kakao, Kaffee, dunkle Schokolade, Rotwein und Olivenöl. Ein weiterer Punkt spricht für Bitterstoffe: Sie fördern die Durchblutung und stärken unser Herz. Zudem regen sie den Sympathikus und Parasympathikus unseres Nervensystems an. Damit stärken Bitterstoffe unsere Organe, versorgen uns mit Energie und tun unserer Seele gut. 

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