Frauenpower für starke Knochen

(djd). Die menschlichen Knochen sind auf Stabilität ausgerichtet – trotzdem sind sie flexibel und das Gewebe befindet sich in einem permanenten Umbauprozess. Im gesunden Zustand halten sich die beiden Zelltypen Osteoblasten (Knochenaufbau) und Osteoklasten (Knochenabbau) die Waage. Doch mit zunehmendem Alter überwiegen die Abbauprozesse im Knochenstoffwechsel. Dies kann vor allem dann problematisch werden, wenn hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren der Frau den Knochenabbau zusätzlich verstärken. Werden die Knochen deutlich poröser, können sie schon bei kleinen Stürzen oder ungewohnten Bewegungen die stützende Funktion nicht mehr aufrechterhalten und brechen. Man spricht dann von Osteoporose beziehungsweise Knochenschwund.

Sinkende Hormonspiegel begünstigen Knochenabbau

Wegen des sinkenden Östrogenspiegels sind es vor allem Frauen nach den Wechseljahren, die an einem übermäßigen Abbau der Knochensubstanz leiden. In den meisten Fällen wird die Osteoporose aber erst entdeckt, wenn es zu einem Bruch gekommen ist – Oberschenkelhals, Wirbel, Unter- und Oberarme sind dabei am häufigsten betroffen. Damit es nicht so weit kommt, will die Initiative „Gemeinsam für starke Knochen“ das Bewusstsein für Osteoporose stärken und einen Dialog zwischen Patientinnen und Ärzten über Vorbeugung und Behandlung anstoßen. Denn Osteoporose kann heute mit modernen Medikamenten gezielt behandelt werden. Zentrale Plattform der Initiative ist die Website http://www.osteoporose.de, auf der es Informationen, Expertentipps, Downloads und Filme rund um das Thema Knochengesundheit gibt.

Aktiv werden – aktiv bleiben

Spezifische Medikamente können gezielt eingesetzt werden und das Risiko für einen osteoporosebedingten Bruch verringern. Bewegung und eine gesunde Ernährung mit viel Kalzium und Vitamin D spielen schon bei der Vorbeugung eine wichtige Rolle. So zeigt auf der Website die Botschafterin der Initiative, Heide Ecker-Rosendahl, Olympiasiegerin von 1972, wie man mit gezielten Bewegungen seine Knochen stärken und die Balance verbessern kann. Monika Bischoff, Ernährungsberaterin aus München, gibt Tipps für eine gesunde Ernährung.

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