Frank Schwarz ist Deutschlands erster Professor für Orale Medizin und Periimplantäre Infektionen

Die Prävention, Diagnostik und Therapie von Entzündungsprozessen der Gewebe, die Zahnimplantate umgeben, ist ein Bestandteil der modernen Implantatmedizin. Denn unbehandelt führen diese zum Verlust der künstlichen Zahnwurzeln. „Entsprechend gehört dieses Gebiet zu den wichtigen Forschungsbereichen in der Implantologie“, kommentiert Dr. Gerhard Iglhaut, Memmingen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Implantologie, die Entscheidung der Düsseldorfer Heinrich Heine Universität, eine Professur für Orale Medizin und Periimplantäre Infektionen einzurichten. „Diese ist darüber hinaus mit Professor Schwarz, der im Dezember diesen Jahres die Präsidentschaft der DGI übernehmen wird, hervorragend besetzt“, so Dr. Iglhaut weiter, „Frank Schwarz gehört international zu den führenden Experten auf dem Gebiet periimplantärer Infektionen.“

Frank Schwarz hat an der Universität des Saarlandes Zahnmedizin studiert und wurde dort auch 2001 promoviert. Nach Tätigkeiten am Universitätsklinikum des Saarlandes sowie am Klinikum Innenstadt der Ludwig Maximilians Universität München ist er seit 2002 an der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie des Universitätsklinikums Düsseldorf (Direktor Prof. Dr. Jürgen Becker) beschäftigt. Im Jahr 2003 erhielt er die Anerkennung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie und wurde 2004 Oberarzt der Klinik. Seitdem leitet er dort die Sprechstunde Periimplantitis und das Forschungslabor der Klinik. Im Jahr 2005 habilitierte er sich und erhielt 2010 eine außerplanmäßige Professur der Heinrich-Heine-Universität.

Trotz zahlreicher Rufe – etwa von der Hong Kong University, der New York University oder der University of Leeds – hielt Professor Schwarz der Düsseldorfer Universität die Treue und wurde nun als Universitätsprofessor für Orale Medizin und Periimplantäre Infektionen berufen. „Die Infrastruktur für Forschung und die Arbeitsbedingungen am Universitätsklinikum Düsseldorf sind herausragend und bieten die perfekte Grundlage, um meine wissenschaftliche Arbeit fortzusetzen“, blickt der künftige DGI Präsident optimistisch in die Zukunft. „Mit der etablierten Professur können wir nun auch ein überregionales klinisches Kompetenzzentrum für die Diagnostik und Therapie periimplantärer Infektionen anbieten.“

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