Forum MEDICA VISION 2011: Neues aus den Innovationsfeldern Gesundheitsforschung und Medizintechnik

Medizintechnik ist unverzichtbar: Sie verbessert Diagnose und Behandlung von Krankheiten und hilft Menschen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Mit ihren zahlreichen technischen Neuerungen ebnet die Medizintechnik den Weg zur individualisierten Medizin, die jedem Patienten eine passgenaue Therapie ermöglichen soll. Die neuesten Entwicklungen und Forschungsergebnisse aus den Innovationsfeldern Gesundheitsforschung und Medizintechnik werden im Rahmen der „MEDICA VISION“ vorgestellt. Das Forum öffnet seine Pforten im Rahmen der Fachmesse Medica (Düsseldorf) vom 16. bis 19. November in Halle 3/H 92. Erstmals präsentieren das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gemeinsam täglich ab 11 Uhr ein facettenreiches Programm mit zahlreichen Vorträgen aus der Medizintechnik.

Am Mittwoch (16.11.) startet das Forum mit Vorträgen aus den Bereichen Bildgebende Verfahren, Operative und Interventionelle Systeme sowie Prothesen und Implantate. Bei den Bildgebenden Verfahren präsentieren Forscher ihre Weiterentwicklungen der Magnetresonanztomographie und molekularen Bildgebung. Im Rahmen der operativen und interventionellen Systeme erhalten die Besucher interessante Einblicke in neue innovative Operationsverfahren und –techniken. Zum Thema Prothesen und Implantate stellen einige von BMBF und BMWi geförderte Verbundprojekte ihre aktuellen Entwicklungen zu intelligenten und biologisierten Implantaten vor.

Am Donnerstag (17.11.) widmet sich das Forum den neuen strategischen Ansätzen und Förderprogrammen der Medizintechnik. BMBF und BMWi unterstützen das kreative Potential in der deutschen Forschungslandschaft mit verschiedenen Fördermaßnahmen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der im Juni 2011 von den drei Ressorts BMBF, BMG und BMWi initiierte „Strategieprozess Innovationen in der Medizintechnik“. Ziel ist es, den Innovationstransfer weiter zu verbessern und den medizintechnischen Fortschritt schneller zum Patienten zu bringen. Nachmittags präsentieren Projekte aus dem Bereich Telemedizin ihre Entwicklungen und Ideen bei Herzerkrankungen und Pflege in der häuslichen Umgebung. Abgerundet wird der Tag durch den Schwerpunkt Assistenzsysteme.

Der Freitag (18.11.) stellt neue Ansätze der Medizintechnik für Behandlung und Diagnostik vor. Zum Thema Zell- und Gewebeforschung präsentieren Wissenschaftler ihre Fortschritte bei der Verwendung von Zellen zur Therapie von schweren Erkrankungen. Im Bereich der Biomaterialentwicklung steht die Entwicklung von Polymeren im Vordergrund, die für den Körper besser verträglich sind. Zum Thema in-vitro Diagnostik stellen Wissenschaftler ihre Ergebnisse für den Chip- und antikörperbasierten Nachweis von Biomolekülen für die Hochleistungsanalytik dar. Abgerundet wird der Tag durch neueste Erkenntnisse aus dem Schwerpunkt Wirkstofftransport.

Der Samstag (19.11.) steht unter der Überschrift „Volkskrankheit Krebs – Von der Diagnostik bis zur Rehabilitation“. BMBF und BMWi unterstützen die Krebsforschung mit verschiedenen Förderprogrammen. Präsentiert werden neue Ansätze zur genauen und frühzeitigen Erkennung von Krebszellen und Metastasen sowie diagnostische Möglichkeiten zur Detektion und Charakterisierung dieser Zellen. Hierbei stehen speziell weiterentwickelte und neue bildgebende Verfahren wie Computertomografie und das sog. Magnetic Particle Imaging im Vordergrund. Ein weiterer Schwerpunkt an diesem Tag ist die Entwicklung individualisierter Tumortherapien unter Verwendung von neuen Diagnoseverfahren und neuartigen Medikamenten.

Kontakt:

Ursula Porwol

Projektträger
im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Gesundheitsforschung
Heinrich-Konen-Str.1
53227 Bonn

Tel: 0228 3821-1289
Ursula.Porwol@dlr.de

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