Forschungswelten 2016: Methodenvielfalt – Auf der Suche nach dem angemessenen Gegenstand

München, 18.01.16 – Die Pflege- und Gesundheitswissenschaften stehen aufgrund ihrer Entwicklung im Spannungsfeld bezugswissenschaftlicher Ideen- und Forschungstraditionen. Weder scheint bis dato das Originäre der Pflege und Pflegewissenschaft klar formuliert, noch die ihr zugeordneten spezifischen Forschungsmethoden. Wollte man die an den Hochschulen vorgehaltenen Methodenkompetenzen kartieren, so würde eine bunte Landkarte entstehen, die durch die berufsbiografische Herkunft der Forschenden und die Forschungstraditionen der jeweiligen Hochschule bestimmt ist. Gleichzeitig sind auch die Forschungsgegenstände vielfältig und „bunt“. Forschende stehen vor der Aufgabe, Datenerhebungsmethoden jeweils in Angemessenheit zum Gegenstand zu wählen, zu modifizieren und zu kombinieren, um den Sinn und die Bedeutung des Gegenstandes zu erschließen und Lösungsansätze für forschungspraktische Probleme und Fragen zu finden. Wie aber kommen beide Aspekte (Methode und Gegenstand) zusammen? Wie kann die Gegenstandsangemessenheit der Forschung gesichert werden? Wie kann der Gegenstand anstelle der Methode Proprium des wissenschaftlichen Handelns werden und sein? Das sind nur einige der zentralen Fragestellungen, mit der sich das Kongressprogramm in den zwei Fachtagen auseinandersetzen wird.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses unter www.forschungswelten.info. Dort können Sie auch das ausführliche Forschungswelten 2016-Programm herunterladen.

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