Forschungsnetzwerk Osteuropäische Betreuungskräfte gegründet

Diese drei Aspekte gehören unter anderem zu den Zielen des Forschungsnetzwerkes: Eine Zusammenarbeit mit politischen Akteuren initiieren, zum Beispiel zur Veränderung der gesetzlichen und finanziellen Situation sowohl der Betreuungskräfte als auch der Angehörigen, Transparenz schaffen bei den Beschäftigungsverhältnissen oder auch den Arbeitszeiten sowie die Qualität der Betreuung sichern. Die Rahmenbedingungen für die Unterstützung von Pflegebedürftigen in der häuslichen Umgebung mit Frauen aus Osteuropa auf legale und offiziell bezahlbare Weise soll gewährleistet werden. Gemeinsame internationale Publikationen des Forschungsnetzwerkes sollen die Diskussion um das Thema weiter vorantreiben und wissenschaftlich untermauern.

Das Symposium „Osteuropäische Betreuungskräfte in der häuslichen Pflege“ am 29. September 2017 wurde vom Institut für Pflegeforschung, Gerontologie und Ethik der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) veranstaltet. Gründungsmitglieder des neuen Forschungsnetzwerks sind unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Universität Posen (Polen), der Universität Augsburg, der Hochschule Düsseldorf, der Katholischen Hochschule Freiburg, der Berufsakademie für Gesundheit und Sozialwesen Saarland, das Seniorenamt der Stadt Erlangen sowie der EVHN.

„Die große Resonanz sowohl auf das Symposium als auch bei den von mir angefragten Forschungseinrichtungen zur Gründung des Netzwerkes bestätigt den enormen Bedarf und das große Interesse, endlich mittel- bis langfristig zu einer ethisch verantwortbaren Lösung in diesem Bereich des Pflegemarktes zu kommen“, freut sich Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach von der EVHN als Initiatorin des Forschungsnetzwerkes Osteuropäische Betreuungskräfte.

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