Forschungsmagazin „Ruperto Carola“ erscheint zum Schwerpunktthema „Alt & Jung“

Pressemitteilung
Heidelberg, 18. Oktober 2012

Forschungsmagazin „Ruperto Carola“ erscheint zum Schwerpunktthema „Alt & Jung“
Beiträge von 23 Heidelberger Forscherinnen und Forschern aus verschiedenen Disziplinen

Das Forschungsmagazin der Universität Heidelberg erscheint erstmals als Schwerpunktausgabe – aktuell zum Themenfeld „Alt & Jung“ – mit neuer Konzeption und neuer grafischer Gestaltung. „Mit dem Format des Themenmagazins will die Universität Heidelberg ihr besonderes Potential und ihren Anspruch erfahrbar machen, als Volluniversität einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis der komplexen Herausforderungen und großen Fragestellungen unserer Zeit zu leisten“, erklärt Rektor Prof. Dr. Bernhard Eitel. Über Disziplinen und Fächer hinweg stellen 23 Heidelberger Forscherinnen und Forscher in der „Ruperto Carola“ auf 128 Seiten unterschiedliche wissenschaftliche Aspekte des Titelthemas vor. Mit exemplarischen Beiträgen zeigen sie, auf wie vielfältige Weise an der Volluniversität Heidelberg zu diesem großen gesellschaftlichen Themenbereich geforscht und gearbeitet wird.

Immer mehr Menschen werden immer älter, gleichzeitig sinkt die Geburtenrate. Der Prozess der „doppelten demografischen Alterung“ und seine Folgen stehen im Mittelpunkt des einleitenden Experteninterviews der „Ruperto Carola“. Grund zu „begrenztem Optimismus“ sehen der Molekularbiologe Prof. Dr. Konrad Beyreuther und der Politologe Prof. Dr. Manfred G. Schmidt, die sich den Fragen der Redaktion zu den Herausforderungen des demografischen Wandels gestellt haben. Als Vertreter der Gerontologie – eine Disziplin, die an der Universität Heidelberg unter anderem im Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) in beispielhafter Weise institutionalisiert ist – erläutert Prof. Dr. Andreas Kruse die Potentiale intergenerationeller Beziehungen für Individuum und Gesellschaft. Der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Christian Baldus erörtert in seinem Beitrag zu Altersgrenzen im Privatrecht, inwieweit die gesetzlich festgelegten Grenzen geeignet sind, Jugendliche an Eigenverantwortung heranzuführen und demente Menschen in sinnvollem Umfang zu schützen. Weitere Forschungsberichte widmen sich der Sexualität von Paaren nach der Lebensmitte (Prof. Dr. Astrid Riehl-Emde, Psychosoziale Medizin), Alterungsprozessen am Beispiel des „unsterblichen“ Süßwasserpolypen Hydra (Prof. Dr. Thomas W. Holstein, Biologie) oder etwa den Methoden der Geochronologie, mit denen sich Altersbestimmungen für Zeiträume von Tausenden bis hin zu Millionen Jahren durchführen lassen (Dr. Bernd Kober und Dr. Bernd Kromer, Geowissenschaften).

Das Forschungsmagazin „Ruperto Carola“ soll das Potential der Volluniversität mit ihren unterschiedlichen disziplinären Wissensbeständen, Methoden und Fächerkulturen sichtbar machen. Es erscheint zweimal jährlich in deutscher Sprache mit englischsprachigen Abstracts und wendet sich an die Mitglieder der Universität, an die Partner der Universität in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie insbesondere auch an Alumni, Freunde und eine interessierte Öffentlichkeit im In- und Ausland. Das Magazin ist in der Abteilung Kommunikation und Marketing der Universität Heidelberg (Alte Universität, Grabengasse 1) erhältlich.

Alle Beiträge des Forschungsmagazins „Ruperto Carola“ sowie weitere Informationen können im Internet unter abgerufen werden.

Kontakt:
Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de

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