Forschungs-Verfügungsgebäude: Neue Stätte für herausragende Forschung und Innovation in der Medizin

(Mainz, 15. Juli 2010, tr) Mit rund 200 Gästen hat die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz am Donnerstag die Einweihung des neuen Forschungs-Verfügungsgebäudes gefeiert. Mit seiner hochwertigen Ausstattung bietet der Neubau Arbeitsgruppen aus den Bereichen Immunologie, Vaskuläre Prävention und Neurowissenschaften hervorragende Möglichkeiten, Fragestellungen innerhalb der wissenschaftlichen Schwerpunkte der Universitätsmedizin zu bearbeiten.

„Heute weihen wir einen weiteren wichtigen Neubau der Universitätsmedizin ein, der die Infrastruktur ganz wesentlich verbessert. Mit der Investition von 27,6 Millionen Euro wurden Flächen für exzellente Forschung geschaffen, die eine zentrale Voraussetzung dafür ist, erfolgreich im Wettbewerb bestehen zu können. Gerade der vom Wissenschaftsrat als herausgehoben benannte wissenschaftliche Schwerpunkt Immunologie wird hier vertreten sein – aber auch weitere zukunftsträchtige Themen und Schwerpunkte auf den Gebieten der Neurowissenschaften, der Krebsforschung und der Vaskulären Prävention. Mit dem Institut für Translationale Onkologie (TrOn) und dem Zentrum für Thrombose und Hämostase (CTH) sind zwei herausragende Initiativen der Universität und Universitätsmedizin ebenfalls Nutzer dieses Gebäudes. Es wird ein beispielhafter Ort des wissenschaftlichen Austausches und der Vernetzung sein“, sagte die Vorsitzende des Aufsichtsrates und Wissenschaftsministerin Doris Ahnen.

Der neue viergeschossige Gebäudekomplex – den das Architekturbüro Ludes Architekten Ingenieure aus Recklinghausen geplant hat – bietet insgesamt rund 4.300 m² Nutzfläche für Forschung und Lehre. Modernste Labor- und Büroräume stehen dabei auf ca. 2.900 m² zur Verfügung. Zudem beherbergt der Neubau einen Hörsaal mit 250 Sitzplätzen sowie einen Mikroskopierraum und einen Seminarraum mit jeweils 60 Sitzplätzen. Vom Dach des Gebäudes 708 startet und landet zudem seit Sommer 2008 der Rettungshubschrauber des ADAC.

„Mit der Einweihung des neuen Forschungs-Verfügungsgebäudes schaffen wir die Voraussetzungen, dass sich die Spitzenforschung an der Universitätsmedizin Mainz weiter entwickelt“, sagt der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer. Dass in diesem neuen Forschungsgebäude insbesondere Arbeitsgemeinschaften aus den Schwerpunktbereichen künftig forschen werden, zeige einmal mehr die Marschrichtung der Universitätsmedizin Mainz auf. „Es ist ein weiterer Schritt, die von uns angestrebte strategische Ausrichtung auf wissenschaftliche und klinische Schwerpunkte voranzutreiben“, so Pfeiffer.

Ergänzend bezeichnet der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, den Neubau als „Herzstück“ einer exzellenten Forschungslandschaft auf dem Areal der Universitätsmedizin. „Das Forschungs-Verfügungsgebäude bietet genau das erforderliche Umfeld, um Grundlagenforscher und klinische Forschergruppen zusammenzubringen. Die hier geschaffenen Voraussetzungen eines Forschungs- und Innovationszentrums mitten im Universitätsmedizin-Campus werden entscheidend zu einer weiteren Optimierung der Behandlung von Patienten beitragen.“

„Das Verfügungsgebäude ist ein wichtiger Schritt hin zu flexibel nutzbaren Forschungsflächen, mit denen man auf neue und unerwartete Entwicklungen der Forschung zeitnah reagieren kann“, so der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, „es stellt eine weitere Verbesserung der Bedingungen der Spitzenforschung an unserer Universitätsmedizin dar, die ihr in der wachsenden Konkurrenz zugute kommen wird.“

Weitere Informationen
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Pressekontakt
Tanja Rolletter, Stabstelle Kommunikation und Presse Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7424, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter <www.unimedizin-mainz.de>
(idw, 07/2010)

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