Ford Edge: Konkurrent mit Ecken und Kanten

(dmd). Amerika sagt den europäischen SUV-Bestsellern den Kampf an. Zwar im Moment nur mit Fanfaren und Posaunen. Aber in knapp anderthalb Jahren soll das neue Modell Edge aus dem Hause Ford hier auch über den Asphalt rollen. Und tatsächlich bringt der bullige Allradler einiges an Kampfpotential mit.

Dominant kommt die neue Version des in Nordamerika bereits erfolgreich getesteten Edge schon äußerlich daher. Aggressiv ziehen sich die Frontleuchten schmal nach hinten. Bullig streckt sich der Kühlergrill nach vorne. Massig wölben sich die Radhäuser nach außen, als ob sie zeigen möchten, was in ihnen steckt. Die Länge des selbstbewussten Allradlers streckt sich auf 4,81 Meter. Zwei markante Lufteinlässe an der Front sorgen für einen noch dynamischeren Look.

Im Vergleich zu dem herrischen Blechkleid geht es jedoch unter der Motorhaube beinahe bescheiden zu. Mit nur zwei Antriebsversionen soll der Ford Edge zunächst in Europa eingeführt werden: ein 2-Liter-Diesel mit wahlweise 132 kW/180 PS oder 154 kW/210 PS. Letzterer wird mit Automatik-Getriebe geliefert, ersterer ist mit einem manuellen Sechsganggetriebe ausgestattet. Der Verbrauch soll laut dem Hersteller zwischen 5,5 und 6 Litern liegen.

Im Inneren ist Qualität angesagt. Plastikoberflächen wurden verbannt. Stattdessen wurde viel Oberfläche mit schwarzem Leder umhüllt – zumindest im Vorzeige-Modell. Zudem wartet das Innenleben des Ford Edge mit einer Weltneuheit auf, der „adaptiven Lenkung“. Sie reduziert den Kraftaufwand beim Lenken um 30 bis 40 Prozent und erhöht damit den Fahrkomfort. Für die Sicherheit der Insassen sorgen unter anderem Gurtairbags, die im Falle eines Unfalls Kopf, Hals und Brustkorb schützen. Darüber hinaus hilft eine ganze Reihe elektronischer Systemen wie zum Beispiel ein Spurhalte-Assistent oder das „Adaptive Cruise Control“ sicher von A nach B zu gelangen.

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