„Fokusfinder-“Preis geht an TUHH-Masterarbeit in der Bildverarbeitung

Sven Painer beschäftigte sich in seiner Masterarbeit mit der quantitativen Analyse der Leberoberfläche und erforscht damit eine neue Methodik: Üblich ist es, die Mini-Laparoskopie zur minimal-invasiven Untersuchung des Bauchraumes anzuwenden.

Hierbei können mit einer Minikamera Bilder vom Bauchraum aufgenommen werden. Dies ermöglicht es beispielsweise Schädigungen der Leber zu erkennen. Allerdings liefert das Verfahren bisher nur eine qualitative Analyse der Leberoberfläche, eine quantitative Analyse ist bisher nicht möglich. Daher wird an Verfahren gearbeitet, mit denen die Oberfläche der Leber aus den Videodaten rekonstruiert werden kann, um dann basierend auf dieser Rekonstruktion quantitative Messungen durchzuführen. Diese Aufgabe lag der Masterarbeit von Sven Painer zugrunde und wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes zwischen dem Arbeitsbereich Bildverarbeitungssysteme der TUHH und dem Zentrum für Innere Medizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf durchgeführt. Dafür wählte ihn die Jury als Besten in der Kategorie „Industrielle Bildverarbeitungsanwendungen für den UV/VIS/IR-Bereich“ aus.

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