Fliegende Weihnachtsmänner und Christbaumspezialisten

(rgz). In der Adventszeit öffnen landauf, landab wieder die Weihnachts- oder Christkindlmärkte ihre Tore. Die besinnliche Mischung aus Budenzauber, Wohlgerüchen und Lichtermeer verzaubert die Menschen in der dunklen Jahreszeit und macht die vorweihnachtlichen Veranstaltungen zu Publikumsmagneten. Viele Veranstalter locken mit regionalen Besonderheiten sowie attraktiven Rahmenprogrammen und Übernachtungspauschalen.

Buntes Allerlei in historischem Ambiente

Städtchen mit historischer Altstadt bieten Weihnachtsmärkten einen besonders stimmungsvollen Rahmen. Vom 23. November bis 22. Dezember verwandelt sich etwa das mittelalterliche Moselstädtchen Bernkastel-Kues in ein glitzerndes Weihnachtsparadies. Das bunte Allerlei zu Füßen der mehr als 600 Jahre alten Michaeliskirche bietet alles, was zum Advent und zum Weihnachtsfest dazugehört. In der Weinregion gibt es natürlich nicht irgendeinen Glühwein. Der „Weiße“ wird aus heimischen Rieslingtrauben hergestellt, der „Rote“ aus Dornfeldertrauben. Alle Informationen gibt es unter http://www.bernkastel.de im Internet. Auch das sächsische Bautzen, die „Stadt der Türme“, konnte ihr mittelalterliches Bild bewahren. Dieses Jahr findet dort der 628. Wenzelsmarkt (29. November bis 22. Dezember) und damit vermutlich Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt statt. Unter http://www.tourismus-bautzen.de gibt es weitere Informationen.

Internationales Flair

Alle Jahre wieder leuchtet der „Lange Ludwig“. Fast 30.000 LED-Lämpchen illuminieren die Adventszeit: Beim traditionellen Darmstädter Weihnachtsmarkt mischen sich exotische Düfte unter die Glühwein- und Lebkuchenstände. Denn zur Tradition geworden ist inzwischen auch die Beteiligung der 15 Darmstädter Partnerstädte, darunter das lettische Liepaja oder Saanen in der Schweiz. Kenner wissen, dass auch an den Ständen der Norweger, Ungarn, Italiener und Ukrainer kulinarische Überraschungen sowie ausgefallene Geschenke zu finden sind. Unter http://www.weihnachten-in-darmstadt.de gibt es weitere Informationen. Für eine vorweihnachtliche Überraschung ist auch Hannover gut: In der festlich beleuchteten Altstadt wächst ein Wald aus 50 hohen Tannen. Gleich um die Ecke lockt das „Finnische Weihnachtsdorf“ mit einem echten Lappenzelt, wo Lachs am offenen Feuer gegrillt wird. Unter http://www.visit-hannover.de gibt es weitere Informationen und auch ein Erlebnispaket mit zwei Übernachtungen, Stadtführung und Eintritt in den Winter-Zoo.

Europäische Weihnachtsreisen

Dass der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten von Rentieren durch die Lüfte gezogen wird, haben viele Kinder schon gehört. Auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt (21. November bis 23. Dezember) mit seinen 200 Ständen können sie den „Fliegenden Weihnachtsmann“ sogar sehen: Zweimal pro Tag schwebt er auf einer 125 Meter langen Strecke über den Dr.-Ruer-Platz und erzählt unterwegs eine Weihnachtsgeschichte. Mehr Informationen gibt es unter http://www.bochumer-weihnacht.de im Internet. Der größte Weihnachtsmarkt der Schweiz öffnet in der Innenstadt von Basel vom 28. November bis 23. Dezember seine Pforten (http://www.baslerweihnacht.ch). Wer das Besondere liebt, sollte dem Christbaumschmuck-Spezialgeschäft von Johann Wanner, weltweit bekannter Trendsetter für Christbaumdesign, einen Besuch abstatten. Dank der idealen Lage im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz können sich Besucher von Basel aus auch auf eine kleine europäische „Weihnachtsreise“ begeben. Traditionelle Weihnachtsstädte wie Strasbourg, Colmar und Freiburg sind von hier aus schnell erreicht.

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