Fliegen ohne Druck

(djd). „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ – Reinhard Meys Ode an das Fliegen kennt wohl jeder. Doch statt ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer gibt es beim Abheben häufig kräftig was auf die Ohren. Denn nicht jeder verträgt die Druckschwankungen, die bei einer Flugreise auftreten. Vor allem bei Start und Landung, wenn das Flugzeug schnell die Höhe wechselt, kann in der Kabine ein Über- oder Unterdruck entstehen, durch den sich das Trommelfell schmerzhaft wölbt. Wer unter Schnupfen, Allergien oder angegriffenen Nasenschleimhäuten leidet, ist besonders gefährdet. Ganz schlimm trifft es oft Kinder, da ihre eustachische Röhre, die das Mittelohr mit dem Rachenraum verbindet und für den Druckausgleich sorgt, noch sehr eng ist und leicht zuschwillt.

Hilfe für die Ohren

Erste Hilfe für unter Druck stehende Ohren kann man durch Gähnen oder Schlucken leisten. Beides öffnet die eustachische Röhre und verschafft Erleichterung. Auch Kaugummikauen bei Start oder Landung hat diesen Effekt. Nützen alle diese einfachen Tricks nichts oder verschaffen sie nur kurzfristige Entlastung, können spezielle Ohrstöpsel aus der Apotheke für ein entspanntes Trommelfell sorgen. „EarPlanes“ etwa bestehen aus Silikon und dichten den Gehörgang luftdicht ab. Im Inneren der Stöpsel gleicht ein spezieller Keramikfilter starke Druckschwankungen zwischen Innenohr und Umgebungsluft aus, schützt so das Trommelfell und kann Ohrenschmerzen verhindern. Mehr Informationen auch unter http://www.cirrushealthcare.de im Internet. Wer unter Schnupfen leidet, sollte außerdem ein abschwellendes Nasenspray verwenden, weil dadurch die Belüftung des Innenohrs zusätzlich verbessert wird.

Unter Grund und auf dem Gipfel

Ohrenschmerzen und Druckgefühle können aber nicht nur im Flugzeug, sondern auch bei anderen Gelegenheiten auftreten: etwa bei Auto- und Seilbahnfahrten in den Bergen und bei Zugfahrten, die durch viele Tunnel führen. Denn auch hier kommt es zu erheblichen Schwankungen im Luftdruck, die Stress für die Ohren bedeuten. Abhilfe schaffen dann die gleichen Maßnahmen wie beim Fliegen.

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