Flexibilität ist Trumpf

(djd). Eine ausgeglichene „Work-Life-Balance“ ist entscheidend für das Wohlbefinden der meisten Arbeitnehmer. Wer Beruf und Privatleben optimal aufeinander abstimmen will, muss vor allem flexibel sein. Nur dann kann man auch einmal auf Unerwartetes reagieren – etwa dann, wenn ein Kind krank wird, nicht in den Kindergarten oder die Schule gehen kann und besondere Zuwendung braucht.

Immerhin 90 Prozent der Deutschen würden sich als flexibel bezeichnen. Das ergab die repräsentative Flexibilitäts-Studie von forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Grundvoraussetzung für eine bessere Balance zwischen Beruf und Privatleben wären flexible Arbeitszeiten – doch diese sind aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht flächendeckend realisierbar.

38 Prozent der Arbeitnehmer haben starre Arbeitszeiten

Laut Studie sind bei 38 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland die Arbeitszeiten noch klar vorgegeben. 45 Prozent der Befragten können ihre Arbeit innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters erledigen, 15 Prozent dürfen ihre Arbeitszeit komplett flexibel einteilen. Die Arbeitnehmer, deren Arbeitszeiten starr sind, wurden von forsa zusätzlich befragt, ob sie sich in dieser Hinsicht mehr Flexibilität wünschen würden. Das Ergebnis ist eindeutig: 60 Prozent würden sich ihre Arbeitszeit gerne variabler einteilen.

Dauererreichbarkeit stört die meisten Deutschen nicht

Auch nach Feierabend piepsen die Smartphones der Deutschen – Anrufe, SMS oder Mails gehen ein. Der Studie zufolge kommt es inzwischen bei 52 Prozent der Bundesbürger vor, dass sie in der Freizeit, am Wochenende oder im Urlaub für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte erreichbar sind. Das gilt für 74 Prozent der Selbstständigen, aber auch fast jeder zweite Angestellte oder Beamte ist betroffen. Laut der Studie von CosmosDirekt und forsa empfinden 68 Prozent der Betroffenen dies aber nicht als störend.

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