Filmprojekt als gelungenes Beispiel für gesellschaftlichen Zusammenhalt in Ostfriesland

Im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden/Leer entwickelten Studierende des Masterstudiengangs „Soziale Kohäsion“ für die Einrichtung „Notruf Mirjam Weser-Ems“ einen Film mit dem Titel “UNSER FILM FÜR OSTFRIESLAND“ (UFO). Notruf Mirjam wendet sich an Schwangere und Mütter, die Unterstützung benötigen. Die telefoni-sche Hotline ist anonym und sieben Tage pro Woche an 24 Stunden erreichbar. Das nieder-schwellige Beratungsangebot des Landesvereins für Innere Mission ist anonym und kostenfrei. In Hannover von der damaligen Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann ins Leben gerufen, ging „Notruf Mirjam NordWest“ 2012 auch in Emden an den Start.

Mit dem Ziel der Information und Prävention planten die Studierenden der Lehrveranstaltung „Projektmanagement“ bei Prof. Dr. Martin Stummbaum zunächst, einen Flyer zu erstellen. Im Rahmen der Service-Learning-Veranstaltungsreihe „Studieren für und mit den Menschen in Ostfriesland“ wurde schließlich mehr daraus. Unter Beteiligung lokaler Kooperationspartner wie dem Klinikum und der Stadt Emden wurde die ursprüngliche Idee zu einem medialen Vorhaben weiterentwickelt. Die Realisierung erfolgte mit der Beauftragten für Prävention und Mediation Claudia Büttner sowie Schülerinnen und Schülern des Johannes Althusius Gymnasiums und der Filmcrew Emden.

Nachdem alle Beteiligten von dem filmischen Ergebnis überzeugt sind, plant Notruf Mirjam den Präventionsfilm UNSER FILM FÜR OSTFRIESLAND nun nicht nur in Ostfriesland, sondern in ganz Niedersachsen in den Kinos laufen zu lassen. Der Film ist ein gelungenes Beispiel für gelebten gesellschaftlichen Zusammenhalt (Kohäsion) in der Region Ostfriesland. Nach Auffassung von Prof. Stummbaum ist „dieser soziale Zusammenhalt für eine positive Entwicklung des lokalen Gemeinwesens unabdingbar. Das gilt insbesondere in unserer heutigen Zeit des Wandels“, betont er.

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