Filet zum Fest

(djd). Wer seine Gäste zu Weihnachten mit einem Rinderfilet verwöhnen möchte, hat die Qual der Wahl, denn das zarte Fleisch ist sowohl als Steak wie auch als Braten ein Genuss. Gerade bei einem so hochwertigen Stück lohnt es sich, beim Einkauf auf kontrollierte Qualität zu achten – und beim Zubereiten nichts anbrennen zu lassen.

Rinderfilet sollte dunkelrot, feinfaserig, fettarm und gut abgehangen sein. Pro Person rechnet man 200 bis 250 Gramm Fleisch, ein ganzer Filetbraten reicht für acht bis zehn Gäste. An Feiertagen empfiehlt es sich, an der Fleischtheke des Vertrauens rechtzeitig vorzubestellen. Besonders sicher ist Fleisch aus dem QS-Prüfsystem, dessen Herstellung vom Landwirt bis zur Ladentheke umfassend kontrolliert wird. Mehr Informationen dazu gibt es unter QS-live.de, der Website der EU-geförderten Kampagne „QS-live. Initiative Qualitätssicherung“.

Filetsteaks ohne Stress zubereiten

Die Steaks sollte man etwa eine Viertelstunde vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank nehmen. Mit Küchenkrepp trockentupfen. Am besten in einer Eisenpfanne in nur wenig Öl oder Butterschmalz von beiden Seiten etwa eine Minute lang sehr heiß anbraten. Das Fett darf jedoch nicht „rauchen“. Mit einer Fleischzange wenden und bei niedriger Hitze fertig garen. Drei Zentimeter dicke Steaks sind nach insgesamt zwei Minuten pro Seite „rare“ oder blutig, nach drei Minuten „medium rare“ oder rosa und im Kern noch blutig, nach vier Minuten „medium“ oder zartrosa und nach fünf bis sechs Minuten „well done“ oder durchgebraten. Ist das Fleisch dicker, je Zentimeter eine Minute Garzeit pro Seite dazurechnen. Anschließend salzen und pfeffern.

Weihnachtlicher Genuss aus dem Ofen

Noch stressfreier lässt sich das Filet als Braten zubereiten. Dafür das Fleisch eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen, trockentupfen und in heißem Fett in der Pfanne anbraten, dann im vorgeheizten Ofen bei 230 Grad Celsius weitergaren: Pro 500 Gramm Fleisch zehn bis zwölf Minuten für blutig, zwölf bis 15 Minuten für mittel und 14 bis 16 Minuten für „well done“. Ob Steak oder Braten, beides sollte vor dem Servieren ein paar Minuten ruhen, damit der Fleischsaft durchziehen kann.

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