Fester Halt für das stachelige Schmuckstück

(djd). Von wegen besinnliche Adventszeit: Kurz vor Heiligabend bricht unter den Bundesbürgern regelmäßig Hektik aus, denn nun wird kurz vor dem Fest ein Weihnachtsbaum gesucht. Und ist der dann endlich gefunden, fällt vielen ein, dass man doch längst auch schon einen neuen Christbaumständer besorgen wollte.

Im schlimmsten Fall kann es gefährlich werden

Besonders bei großen Bäumen kommt es auf die Qualität der Halterung des Ständers an, schließlich soll das stachelige Schmuckstück sicher und perfekt im Lot stehen. Wer als „Dekorationsbeauftragter“ allein das Aufstellen übernimmt, wird sich oftmals ziemlich schwer tun. Bleibt der Baum dann schief oder wackelt sogar, kann es bei der Verwendung echter Kerzen im schlimmsten Fall sogar brenzlig werden.

Die meisten Bundesbürger dürften beim Hantieren mit den Flügelschrauben älterer Christbaumständer schon ordentlich geflucht haben, das Fixieren des Baumes ist mit solchen „antiken“ Instrumenten kaum zu schaffen. Neuere Modelle mit Spanndrahttechnik sind zwar deutlich besser in der Handhabung, aber auch dazu ist eine gewisse Übung notwendig – die aber hat niemand bei nur einer Gelegenheit im Jahr.

Ab zum Getränkehändler

Wer kurz vor dem Fest noch immer nach geeigneten Christbaumständern sucht, fährt am besten zum Getränkehändler oder schaut sich im Keller um. Ulrich Biene von der Brauerei C. & A. Veltins: „Ein voller Bierkasten mit Halbliterflaschen genügt, um sich einen Christbaumständer selbst zu basteln: Einfach eine der mittleren Flaschen aus dem vollen Kasten nehmen, den Baum in die Lücke stellen und mit etwas Zeitungspapier fixieren, den Kasten mit Geschenkpapier verkleiden, fertig.“

Diese Lösung habe, so Biene, einige Vorzüge. So weise ein gefüllter Bierkasten mit einem Gewicht von gut 15 Kilogramm eine weitaus größere Stabilität als ein herkömmlicher Christbaumständer mit nur etwa fünf Kilogramm Gewicht auf. „Vor allem aber bringt der Bierkasten als Christbaumständer zusätzlich Spaß beim Abbau in der Nachweihnachtszeit, weil dann die ‚Belohnung‘ in Form von frischem Pils wartet.“

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