Feiern ohne Nebenwirkungen

(djd). Zunächst der Advent mit gemütlichen Nachmittagen bei Kerzenschein, Kaffee und Kuchen, dann besinnliche Weihnachtstage im Kreis der Familie und schließlich Partystimmung pur in der Silvesternacht: Die letzten Wochen bilden für viele die stimmungsvollste Zeit des Jahres. Doch gerade die Festtage bergen besondere Risiken: So häufen sich im Advent Wohnungsbrände durch Kerzenflammen. Und auch beim Umgang mit Böllern, Raketen & Co. ist Vorsicht geboten. Viele Tipps für mehr Sicherheit haben die deutschen Versicherer auf http://www.gdv.de zusammengefasst.

Brandgefahren im Haus

In der Adventszeit ereignen sich ungefähr ein Drittel mehr Wohnungsbrände als in den übrigen Wintermonaten, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Wenn es so weit kommt, übernimmt die Hausratversicherung den materiellen Schaden. Besser ist es jedoch, Risiken zu meiden. Vorsicht ist beispielsweise beim Umgang mit offenem Feuer, Kerzen sowie trockenen Weihnachtsbäumen und Adventsgestecken geboten. „Die Flammen können in wenigen Sekunden um sich greifen. Daher sollte man brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen“, empfiehlt GDV-Sprecherin Kathrin Jarosch. Wichtig ist ebenso der geeignete Standort für den Weihnachtsbaum: Leicht brennbare Stoffe wie Gardinen und Vorhänge sollten sich auf keinen Fall in direkter Nähe befinden. „Der Baum muss sicher und fest auf dem Boden stehen, am besten in einem stabilen und mit Wasser gefüllten Christbaumständer“, so Jarosch.

Sicherer Jahreswechsel

Vorsicht ist auch in der Silvesternacht gefragt. Den Verbrauchern wird empfohlen, nur Böller und Raketen zu kaufen, die von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zugelassen sind. Eigentlich selbstverständlich sollte es sein, Raketen niemals aus der Hand zu zünden. Stattdessen sollten sie stets aus standsicheren Rohren oder Flaschen gestartet werden. Feuerwerkskörper, die nicht explodiert sind, dürfen keinesfalls aufgehoben werden, da es sich um „Spätzünder“ handeln könnte. „Höchste Explosionsgefahr besteht beim Trocknen oder Anwärmen von Blindgängern“, so Kathrin Jarosch.

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