Faustregeln für die Winterpflege

(djd). Es spannt, es juckt, es schuppt – trockene, sensible Haut ist ein weit verbreitetes Problem, schätzungsweise jeder dritte Bundesbürger leidet darunter. Im Winter verschlimmern sich die Beschwerden oft noch, wie besonders Menschen mit Neurodermitis oder Schuppenflechte wissen. Denn bei Temperaturen unter neun Grad produzieren die Talgdrüsen weniger Fett, die Durchblutung sinkt. Drinnen entzieht Heizungsluft zusätzlich Feuchtigkeit, wodurch der Schutzmantel der Haut dünner wird.

Fettfilm schützt die Haut

Gerade bei Problemhaut sollte man während der kühlen Jahreszeit einige Faustregeln befolgen. Linda Apotheker Dr. Holger Wicht empfiehlt: „Sobald es draußen kalt wird, sollte man tagsüber auf eine fetthaltigere Hautpflege umstellen, etwa die gewohnte Nachtpflege auch am Tage verwenden.“ Beim Duschen und Baden lautet der Tipp: nicht zu heiß, nicht zu lange. Denn warmes Wasser strapaziert die Körperhülle und trocknet sie aus. Am besten verwendet man rückfettende Dusch- oder Badeöle, die die Haut mit einem Schutzfilm überziehen. „Die Haut danach nur leicht trockentupfen, um den Film nicht abzurubbeln“, rät Dr. Holger Wicht. Im Anschluss gut eincremen, etwa mit einer Wasser-in-Öl-Lotion. Bei Neurodermitis ist eine Creme mit hoch dosiertem Urea hilfreich. Viel Zuwendung brauchen zudem die Hände. Sie sind meist besonders trocken und rissig, da sie der Kälte direkt ausgesetzt sind. „Eine panthenolhaltige Handcreme beruhigt und pflegt“, erklärt Dr. Wicht. Die Füße, die jetzt meist in warmen Stiefeln stecken, sollte man abends dick eincremen, anschließend dünne Söckchen darüberziehen und die Creme über Nacht einwirken lassen. Weiteren Rat erhält man in gut informierten Apotheken, zu finden etwa unter http://www.linda.de.

Richtig essen und trinken

Apotheker Dr. Wicht rät zudem, zwei Liter Wasser pro Tag zu trinken, um die Haut auch von innen ausreichend mit Feuchtigkeit zu versorgen. Frisches Obst und Gemüse liefert zusätzlich wertvolle Vitamine und Spurenelemente, die für den Erhalt der Schutzfunktion der Haut unerlässlich sind.

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