Fakten zum Corona-Virus – Wissen hilft schützen!

Corona-Virus

Das Corona-Virus ist für das bloße Auge unsichtbar, es ist nicht fühlbar, es schmeckt nicht. Trotzdem – das Corona-Virus ist unter uns und breitet sich mit großer Geschwindigkeit aus! Das Corona-Virus sorgt für merkliche Einschnitte in unserem Leben. Die Auswirkungen auf unser Zusammenleben, unser Gesundheitssystem und die weltweite Wirtschaft sind gravierend. Wir haben Fakten zusammengestellt, die einen schnellen Überblick ermöglichen und die Brisanz aufzeigen.

Was ist der Corona-Virus

Das Virus trägt die Bezeichnung SARS-CoV-2 und ist Verursacher der Atemwegserkrankung COVID-19. Auch wenn ein Virus kein Lebewesen ist, ist er für jeden von uns gefährlich. Vereinfacht gesagt bestehen Viren aus einer äußeren Proteinhülle (Eiweißhülle) und im Inneren aus einer Informationskette (mRNA). Gelangen Viren in unseren Körper, nutzen sie dort das Betriebssystem unserer Zellen mit dem alleinigen Ziel, sich zu vermehren und unser Immunsystem und die Funktion unserer Organe zu stören.

Übertragung des Corona-Virus

Feinste Tröpfchen sind Träger vieler Krankheitskeime, also auch von SARS-CoV-2. Sie werden auf Reise geschickt beim Sprechen, Nießen, Husten, Lachen, durch Mund- und Wangenküsse, durch Händeschütteln und vieles mehr. Oft sind es aber auch unbedachte Momente wie zum Beispiel das Anfeuchten des Zeigefingers beim Zeitunglesen,  das Reiben der Augen oder das Kratzen der Gesichtshaut oder beim Essen das Abwischen des Mundes mit der Hand. – Und das nach dem Kontakt mit einem Virusträger, der wohlmöglich selbst nicht weiß, dass er infiziert ist. 

Probleme mit dem Corona-Virus

Das SARS-CoV-2 war bisher in der Medizin fast unbekannt. Daher ist das Wissen um den Umgang mit diesem Virus nur sehr rudimentär. Virologen sind sich aber einig, dass das Virus

  • sich schneller als andere Viren vermehrt und verbreitet
  • eine Gefahr für jeden von uns darstellt.

Symptome bei einer Infektion mit dem Corona Virus

Werden wir von Viren befallen, reagiert das gesunde Immunsystem, indem es spezifische Antikörper bildet, die die Viren an ihrer Vermehrung hindern und sie anschließend vernichten. Diese Anstrengungen des Körpers führen zu Symptomen, die wir spüren.

Bei SARS-CoV-2 stehen die folgenden Symptome im Vordergrund

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Gliederschmerzen
  • Durchfall
  • trockener Husten
  • Atembeschwerden
  • Fieber

Diese Symptome können auftreten, müssen sie aber nicht. Sie können vereinzelt oder zusammen auftreten und es können sich auch andere Anzeichen bemerkbar machen.

Gefährdete Patienten bei einer Infektion mit dem Corona-Virus

Gefährdete Patienten sind 

  1. Kleinkinder
  2. geschwächte/gestresste Personen
  3. ältere Personen
  4. Personen mit Vorerkrankungen wie Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes etc.

Die Gründe für die Gefährdungen sind unterschiedlich.

  • Bei Kleinkindern ist das Immunsystem noch nicht ausgeprägt.
  • Bei geschwächten und gestressten Personen ist das Immunsystem nicht fit genug für andere Schauplätze. Zu diesen Personen gehören z.B. auch Raucher und/oder Übergewichtige.
  • Unser Immunsystem wird im Laufe des Lebensalters kontinuierlich schwächer. Von Jahr zu Jahr werden weniger Immunzellen gebildet. Es lassen sich deutliche Einschnitte ab dem 50. Lebensjahr feststellen. Ab dem 60. Lebensjahr werden die Auswirkungen besonders stark. 
  • Unabhängig vom Alter sind Personen mit Vorerkrankungen besonders gefährdet. Sie nehmen Medikamente, die nicht nur unsere Organe zusätzlich belasten sondern auch unsere eigenen Abwehrkräfte schwächen.

Therapie einer Corona Infektion

Das intakte Immunsystem eines gesunden Körpers erkennt die Viren als fremde Eindringlinge und bildet Antikörper. Den Kampf unseres Körpers können wir an Müdigkeit und Abgeschlagenheit und häufig auch Gliederschmerzen erkennen. Schafft es unser Immunsystem, die Viren abzuwehren, klingen die Symptome ab. Die erfolgreiche Abwehr lässt sich anhand von Antikörpern im Blut nachweisen. Der Betroffene ist immun und vor der nächsten COVID-19 Infektion geschützt, so die mehrheitlich Meinung.

Ist unser Immunsystem aber nicht fit genug für diesen Abwehrkampf, wird nach 3-6 Tagen eine kritische Menge Viren in unserem Körper erreicht. Die Symptome verstärken sich. Es kommt zu Fieber, der trockene Husten und die Atemproblem nehmen zu. Spätestens jetzt benötigt der Körper medizinische Hilfe von außen.

Eine Therapie der Atemwegserkrankung COVID-19 ist jedoch bisher nicht bekannt. Zur Zeit werden daher die Symptome der Erkrankten behandelt.

Bis Impfstoffe zur Vorbeugung entwickelt und zugelassen sind, werden noch Monate vergehen.

Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor einer Corona Infektion

Aus den vorgenannten Gründen steht der Selbstschutz an erster Stelle, gefolgt vom Schutz der gefährdeten Personen.

Anordnungen offizieller Stellen befolgen

Was können wir tun? Zunächst ist es wichtig, die Anordnungen der offiziellen Stellen zu befolgen. Denn Arbeitsstätten werden nicht geschlossen und die Wirtschaft in vielen Bereich lahmgelegt, damit wir uns zuhause oder im Freien mit unseren Bekannten und Freunden treffen. Die Verlautbarungen offizieller Stellen sind immer das Ergebnis intensiver Diskussionen nationaler wie internationaler Experten. 

Was ist noch wichtig?

  • Hygiene ist wichtig, vor allem das gründliche Händewaschen mit Seife, um Viren zu vernichten. Aber sofort nach einer gründlichen Handreinigung können schon an der nächsten Türklinke neue Gefahren lauern. Daher öfter gründlich die Hände waschen.
    Hier finden Sie Tipps mit guten Grafiken
    https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html#c9302
  • Soziale Kontakte sind einzuschränken. Das heißt: zuhause zu bleiben und soziale Kontakte auf Handy, Telefon, Skype, WhatsApp, Twitter, Facebook etc. zu beschränken. Das ist nicht leicht, sondern ist für jeden von uns eine Herausforderung. 
  • Partys, Geburtstagsfeiern, Music- und Freizeit-Events, Gruppentreffen etc. sind zur Zeit kein Thema, sowohl in privaten Räumen als auch im Freien nicht.
  • Treffen wir beim Einkaufen oder beruflich Bekannte oder Arbeitskollegen, verzichten Sie auf das Händeschütteln und halten 1 Zollstocklänge (2m) Abstand zu ihnen. Gleiches gilt beim Einkaufen an der Kasse.
  • Die meisten Sportarten werden in Gemeinschaft ausgetragen und sind daher z.Zt. kein Thema. 
  • Ernähren Sie sich gesund. Ein gesundes Immunsystem setzt eine abwechslungsreiche Ernährung auch mit Vitaminen und Mineralstoffen voraus. Und nicht vergessen. Damit unsere Zellen vernünftig arbeiten können, benötigen sie Bewegung und ausreichend Wasser. Halten sie trotz allem Ihren Kreislauf in Schwung – egal in welchem Alter, egal in welcher Lage!
  • Informieren Sie sich. Trauen und folgen Sie keinen Fake-News. Wenn Sie Fake-News erkennen, leiten Sie diese nicht weiter. 

Offizielle und anerkannte Informationsquellen zu Corona sind:

Ein Blick lohnt sich auch auf

Was ist zu tun, wenn ich befürchte, mich angesteckt zu haben?

Regeln Sie die ersten Schritte unbedingt telefonisch. Ansprechpartner können folgende Stellen sein: 

  • Ihre Hausarztpraxis
  • „Patientenservice“ mit dem bundesweiten ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter der Telefonnummer 116117 
  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland: Tel. 0800 011 77 22 
  • Bürgertelefon des Bundesministerium für Gesundheit: Tel. 030 346 465 100

Weitere Informationen und Videos finden Sie auf NeoDoc

Bildquelle: Bild von PIRO4D auf Pixabay

Scroll to Top