Fächerübergreifende Forschung für die Patientenversorgung der Zukunft

Zur 58. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Bio-metrie und Epidemiologie vom 1. – 5. September 2013 werden 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Universität zu Lübeck erwartet. Das Leitthema lautet: „Im Focus das Leben – Interdisziplinäre Forschung für die Patientenversorgung der Zukunft“. Tagungspräsident ist Prof. Dr. Heinz Handels, der Direktor des Instituts für Medizinische Informatik der Universität zu Lübeck.

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) veranstaltet ihre Jahrestagung nach 20 Jahren jetzt zum zweiten Mal Lübeck. Damals, zum Wintersemester 1993/94, wurde der Fachbereich Informatik an der Universität Lübeck eingerichtet und der Studiengang Informatik eröffnet. Im Mittelpunkt der diesjährigen GMDS-Tagung steht die methodische und anwendungs-orientierte Forschung in der Medizinischen Informatik, Biometrie, Epidemiologie und Medizinischen Dokumentation.

Aktuelle wissenschaftliche Themen zur Gestaltung der Patientenversorgung von morgen werden in über 400 Präsentationen vorgestellt. In 50 Vortrags- und Postersessions und 27 Workshops geht es um innovative Entwicklungen in allen Teilbereichen des Wissenschaftsspektrums der Fachgesellschaft einschließlich eHealth. Praxisrelevante Projekte, in denen Methoden, Techniken und Werkzeuge der verschiedenen Teildisziplinen in Kombination eingesetzt werden, verdeutlichen die entstehenden Synergieeffekte.

In Plenarsitzungen zu den Themen „GMDS meets Medizintechnik“, „GMDS meets Personalisierte Medizin“ und „GMDS meets Neues Krebsregistergesetz“ beleuchten renommierte Gastredner die Themen aus ihrer jeweiligen Fachsicht. Zur Eröffnungsveranstaltung und ersten Plenarsitzung sind auch alle Universitätsangehörigen und Studierenden eingeladen (Montag, 2. September, 13.30 -15.00 Uhr, Audimax).

Diskutiert wird die Schlüsselrolle der Medizinischen Informatik bei der Entwicklung im Operationssaal der Zukunft aus verschiedenen Blickwinkeln. Prof. Dr. Björn Bergh aus Heidelberg stellt eHealth-Methoden im Operationsaal der Zukunft vor dem Hintergrund des BMBF-Projektes OR.NET vor. Prof. Dr. Ron Kikinis von der Harvard Medical School beleuchtet neueste Entwicklungen in der Medizinischen Bildverarbeitung für die moderne Operationsplanung und -durchführung.

Scroll to Top