Fachwerk und Bier

(djd). Wer Einbeck hört, denkt entweder an Bier oder an die vielen Fachwerkhäuser der Stadt, in der die Vergangenheit noch immer spürbar ist. Im malerischen, bestens erhaltenen mittelalterlichen Zentrum gibt es 400 dieser farbenprächtigen, restaurierten und reich verzierten Bauten. Sie stammen alle aus der Zeit nach dem großen Brand von 1540 und zeugen vom ehemaligen Reichtum Einbecks. Die markantesten Bauwerke sind das Alte Rathaus von 1540, das Brodhaus von 1552, die Rats-Apotheke aus dem Jahr 1590 und die gotische Münsterkirche mit ihrer Fülle an Kostbarkeiten.

Schon vor vielen Hundert Jahren feierte in Einbeck die Braukunst Triumphe. Die dortigen Brauer erfanden im 13. Jahrhundert die Methode, das süffige, aber schnell verderbende Getränk durch Hopfung geschmacklich anzureichern und haltbarer zu machen. Wenig später war „Bockbier“ im wahrsten Sinne in aller Munde, der wirtschaftliche Aufstieg der Stadt begann. Neben Bier und Fachwerk hat Einbeck aber noch viel mehr zu bieten: Dazu gehören das neue „RadHaus“ (Fahrradmuseum), die Blaudruckerei und die große Bierabteilung im „StadtMuseum“. Für Gruppen werden zahlreiche Programme wie etwa das Einbecker Bierdiplom, die Einbecker Bierprobe oder die Abendführung „Helles Bier und dunkle Schatten“ angeboten.

Bei der Tourist-Information Einbeck unter Telefon 05561-3131911 und unter http://www.einbeck-tourismus.de gibt es alle Informationen.

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