Fachtagung zur Spinalen Muskelatrophie

Mit Nusinersen gibt es seit Juli 2017 die erste medikamentöse Therapie der SMA, die eine Zulassung in Europa bekommen hat. Es handelt sich dabei um eine Therapie, die den Untergang der Nervenzellen verhindern soll. Das Medikament muss dafür in den Rückenmarkskanal injiziert werden. Mit über 50 Patienten ist das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) mit der Klinik für Neurologie und der Abteilung für Neuropädiatrie eines der größten Zentren in Deutschland, die Betroffenen in allen Altersstufen diese Behandlung anbieten kann. Zuvor hat die Kinderklinik 1/ Abteilung für Neuropädiatrie bereits an den Studien teilgenommen, die zu der Zulassung des Medikamentes geführt haben.

Über die teilweise erstaunlichen Erfolge dieser innovativen Therapie berichten beteiligte Mediziner in dieser Veranstaltung. Aber auch andere wichtige Themen kommen nicht zu kurz: So wird die Rolle der Genetik beleuchtet und Auswirkungen von SMA auf Herz und Lunge dargestellt. Außerdem wird über die SMA als Multisystemerkrankung referiert und weitere Therapieoptionen wie die Gentherapie behandelt. Anmeldung und Kontakt unter: Laura Kniedel, Fax: 06103 833 57 15 E-Mail: laura.kniedel@agentur-suess.de Willkommen sind ausdrücklich auch Patienten und ihre Angehörigen.

Nähere Informationen:
PD Dr. Tim Hagenacker
Leitender Oberarzt der Klinik der Neurologie
Tel.: 0201/723 – 6513
tim.hagenacker@uk-essen.de
www.uk-essen.de/neurologie

Dr. med. Heike Kölbel
Oberärztin
Neuropädiatrie, Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie
Klinik für Kinderheilkunde I
Telefon +49 201 / 723-2176
Fax +49 201 / 723-5389
heike.koelbel@uk-essen.de

Pressekontakt:
Kristina Gronwald
Stellv. Pressesprecherin
Marketing und Kommunikation
Tel.: 0201/723-3683
kristina.gronwald@uk-essen.de
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Über die Essener Universitätsmedizin
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus, Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen Jahr (2016) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), in dem wir jährlich mehr als 2.000 Operationen durchführen, hat die Essener Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Genetik.

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