Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf

Am 21. Oktober findet an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) ganztägig die Fachtagung ‚Familiengesundheit im Lebensverlauf‘ statt. Wie gelingt es, Familie zu sein, wenn ein Mitglied von chronischer Krankheit oder von Pflegebedürftigkeit betroffen ist? Wie erleben und bewältigen insbesondere Familien in sozialen Problemlagen chronische Krankheit und ihre Auswirkungen? Wie erfahren Familien die Familienbildungsphase von der Schwangerenvorsorge bis zur Mutterschaft? Wie gelingt die Inanspruchnahme von Leistungen des Gesundheitssystems?

Antworten auf diese Fragen will das kooperative Forschungskolleg ‚Familiengesundheit im Lebensverlauf‘, das mit einem Standort an der Universität Witten/Herdecke und einem weiteren Standort an der Hochschule Osnabrück forscht, in seiner zweiten Förderphase geben. Dazu fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung erneut zwölf gesundheits­, pflege­ und hebammenwissenschaftliche Promotionsvorhaben. Die Kollegiatinnen und Kollegiaten des Forschungskollegs stellen erste Ergebnisse ihrer Arbeiten der Fachöffentlichkeit vor und laden zum Diskurs ein.

Dabei geht es um Themen wie Frauengesundheit im Kontext der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Migrationsfamilien mit einem chronisch kranken Kind, Familien mit häuslich beatmeten Kindern und Jugendlichen, die Bedeutung von Familie bei obdach­ und wohnungslosen Menschen in gesundheitlichen Problemlagen, den familiären Umgang mit schweren Sepsiserkrankungen, die Erfahrungen von Eltern mit sehr frühen Frühgeborenen oder Paarmodelle im Umgang mit chronischen Krankheiten.

Die Veranstaltung findet im Audimax der UW/H (9:30 bis 17 Uhr) statt und ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Weitere Informationen und Anmeldung (möglichst bis zum 14. Oktober 2016) bei Claudia Kuhr: claudia.kuhr@uni-wh.de oder 02302 / 926-360

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

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