Fachkongress: Integrative Medizin in der Onkologie – Was Darmzentren von Brustzentren lernen können

Ausgehend von den Erkenntnissen aus der Brustkrebstherapie, diskutieren Referenten aus Berlin, Hamburg, Essen, München und Öschelbronn die Notwendigkeit ebenso wie die Vorteile der integrativen Onkologie für die erfolgreiche Behandlung von Darmkrebspatienten. So stellt beispielsweise Prof. Dr. med. Andreas Michalsen, Chefarzt der Abteilung für Naturheilkunde am Berliner Immanuel Krankenhaus, die Möglichkeiten der Mind-Body-Medizin in der Onkologie vor und gibt Empfehlungen zur Anwendung in der Darmkrebstherapie. Die Mind-Body-Medizin integriert moderne wissenschaftliche Medizin, Psychologie, Ernährung und körperliche Betätigung zur Stimulation der natürlichen Selbstheilungskräfte.

Darüber hinaus gewähren u.a. Experten für Traditionelle Chinesische Medizin, Hypno- und Aromatherapie Einblicke in ihre Arbeit und erörtern die Frage, wann welche Behandlungsmethode am wirkungsvollsten eingesetzt werden kann: vor bzw. nach der Operation oder auch palliativ.

Prof. Dr. med. Reiner Kunz, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie am St. Joseph Krankenhaus und Leiter des Tempelhofer Darmzentrums, hat den Kongress initiiert und führt durch die Veranstaltung: „Dass wir viele hochkarätige Mediziner und Therapeuten für den Erfahrungsaustausch gewinnen konnten, freut mich sehr. Ich bin gespannt auf unterschiedliche Sichtweisen, kontroverse Debatten und neue Erkenntnisse.“

Ab 16.30 Uhr können sich Patienten, ihre Angehörigen und Interessierte über die Therapiemöglichkeiten in der Integrativen Onkologie informieren. Dann präsentieren Fachleute des St. Joseph Krankenhauses sowie Referenten des Tages ihre Behandlungskonzepte und laden zum Gespräch darüber ein.

Scroll to Top