Fachhochschule Gelsenkirchen gründet das „Westfälische Institut für Gesundheit“

Gelsenkirchen/Bocholt/Recklinghausen. Schon seit mehreren Jahren arbeitet die Fachhochschule Gelsenkirchen auf dem Sektor der Gesundheit. Das betrifft beispielsweise die Medizintechnik, für die sie erst kürzlich hohe Förderbeträge im technischen Kampf gegen den Krebs für sich gewinnen konnte. Auch in der Molekularbiologie laufen Forschungsarbeiten zur Entwicklung von neuen Techniken, beispielsweise zur Tumordetektion oder zur Synthese therapeutischer Proteine. Ein materialtechnisches Thema ist beispielsweise die Entwicklung biologisch besser verträglicher Zahnimplantate oder die Entwicklung antibakterieller Oberflächen, wie sie etwa in der Wasserreinhaltung wichtig sind. Im „Institut Arbeit und Technik“, das als Organisationseinheit seit 2007 zur Fachhochschule Gelsenkirchen gehört, werden Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität erforscht, der Fachbereich Wirtschaft lehrt und erforscht das Management im Gesundheitswesen.
Über alle Fachbereiche und Organisationseinheiten hinweg hat die Fachhochschule Gelsenkirchen jetzt das „Westfälische Institut für Gesundheit“ gegründet, das alle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf diesem Sektor bündeln soll. Dazu zählen insbesondere die Verbesserung der internen Forschungskommunikation, die gemeinsame Nutzung von Labor- und Datenverarbeitungseinrichtungen, die Pflege der nationalen und internationalen Kontakte und Kooperationen, der Aufbau geeigneter Weiterbildungsangebote sowie der Technologietransfer in Betriebe und damit in den Markt.

Ihr Medienansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Michael Brodmann, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung, Telefon (0209) 9596-355 oder 9596-356 (Sekretariat), E-Mail vp.brodmann@fh-gelsenkirchen.de

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