Fachgesellschaft nutzt Jenaer Expertise

Prof. Dr. Dagmar Fischer von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) ist neue Generalsekretärin der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG). Die Professorin für Pharmazeutische Technologie hat dieses Ehrenamt zu Jahresbeginn übernommen. Die Amtszeit von Prof. Fischer sowie des gesamten sechsköpfigen Vorstands der DPhG, der im Februar zu seiner ersten Sitzung zusammentreten wird, beträgt vier Jahre.

Die DPhG ist mit rund 10.000 Mitgliedern die bedeutendste Fachgesellschaft auf dem Gebiet der Pharmazie in Deutschland. Sie fördert die Wissenschaft und Kooperation auf allen Gebieten der Pharmazie sowie die experimentelle pharmazeutische und wissenschaftlich orientierte Fortbildung. Die DPhG berät Behörden in Fragen der pharmazeutischen Ausbildung, zu Arzneimitteln, vertritt die wissenschaftliche Pharmazie gegenüber der Legislative und pflegt Kontakte mit nationalen und internationalen Fachgesellschaften der Pharmazie.

„Unser Berufsstand befindet sich im Wandel und muss zukunftsfest gemacht werden“, konstatiert Prof. Fischer. Die Entwicklung neuer pharmazeutischer Dienstleistungen, wie das Medikationsmanagement, personalisierte Therapien und neue Arzneistoffe z. B. die Biologicals machen eine enge Vernetzung verschiedener pharmazeutischer Fachdisziplinen notwendig. „Die Aus-, Weiter- und Fortbildung muss dem Rechnung tragen“, betont die Jenaer Wissenschaftlerin, die Studiendekanin der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät der FSU ist. Sie möchte daher vor allem ihre Expertise in der Förderung des pharmazeutischen Nachwuchses sowie in der Entwicklung neuer Fortbildungskonzepte in die Verbandsarbeit für ein zukunftsorientiertes Bild des Apothekers einbringen.

Kontakt:
Prof. Dr. Dagmar Fischer
Institut für Pharmazie der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Otto-Schott-Straße 41, 07745 Jena
Tel.: 03641 / 949941
E-Mail: dagmar.fischeruni-jena.de

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