Facebook ist gut fürs Familienleben

(djd). Soziale Netzwerke sind angesagt wie nie. Vor allem Jugendliche pflegen ihre Kontakte immer häufiger online und erweitern oft nur noch rein virtuell ihren privaten Freundeskreis. Aber auch innerhalb der Familie wird „gepostet“, was der Rechner hergibt, so das Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage vom Marktforschungsinstitut TNS-Emnid im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen unter 1.000 Teilnehmern.

Kontakte zu entfernten Verwandten pflegen

Auf die Frage „Welche positiven Einflüsse haben Online-Netzwerke wie Facebook Ihrer Meinung nach auf das Familienleben – verglichen mit der Zeit vor zehn Jahren?“ verrieten 60 Prozent, dass sie über ein derartiges soziales Netzwerk Kontakt zu entfernten Verwandten halten. Allen voran die 18- bis 24-Jährigen (76 Prozent), gefolgt von den 45- bis 54-Jährigen (59 Prozent). Auf diese Weise kann man auch über große geografische Distanzen Nähe bewahren. Auch bei den 55- bis 64-Jährigen pflegt noch fast jeder Zweite (47 Prozent) familiäre Kontakte über das Netz und nimmt so auch am Leben der Jüngeren teil. Insgesamt sind mehr Frauen als Männer (64 zu 55 Prozent) in Sachen Familie in sozialen Netzwerken aktiv. Das entspricht der Statistik, wonach Frauen allgemein stärker auf derartigen Plattformen unterwegs sind.

Jung und Alt kommunizieren besser

Der Umfrage zufolge steht für 39 Prozent der Teilnehmer fest, dass die sozialen Netzwerke zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Jung und Alt beitragen. Eltern können beispielsweise in die Welt ihrer Kinder eintauchen, um zu erfahren, was diese bewegt. 37 Prozent der Befragten betrachten Facebook, Stayfriends oder MeinVZ generell als willkommenes Werkzeug zur Vertiefung familiärer Kontakte. Online fällt es im Alltag einfach leichter, in Verbindung zu bleiben.

18 Prozent der Studienteilnehmer bestätigten darüber hinaus einen positiven Einfluss auf direkte Gespräche in der Familie – zum Beispiel, wenn die Kinder ihren Eltern auf Facebook originelle Fotos von Freunden zeigen oder neue Funktionen „ihres“ Netzwerkes erklären. 15 Prozent glauben sogar, dass Facebook und Co. einen Beitrag zum Familienfrieden leisten. Vorausgesetzt, die Eltern überwachen die Aktivitäten ihrer Sprösslinge nicht ständig.

Aber nicht nur im privaten Bereich werden Facebook und Co. immer wichtiger, auch für Unternehmen wie die Ergo Direkt Versicherungen (http://www.facebook.com/ergodirekt) sind soziale Netzwerke mittlerweile unverzichtbar geworden. „Für uns gewinnen solche Netzwerke weiter an Bedeutung“, betont Frank Roth, der Leiter der Unternehmenskommunikation des Direktversicherers. „Deshalb bedienen wir alle wichtigen Social Media-Kanäle wie Facebook, YouTube oder Twitter.“ Für Anregungen oder Fragen zum Unternehmen hat das Fürther Unternehmen hierfür eigens die E-Mail-Adresse socialmedia@ergodirekt.de eingerichtet.

FACEBOOK-KNIGGE FÜR ELTERN

Was tun, wenn mein Kind nicht mit mir befreundet sein will?

Dann sollte man es auf keinen Fall dazu zwingen. Schlagen Sie vor, dass Sie nicht in die Liste der „engsten Freunde“ aufgenommen werden wollen, sondern in einen erweiterten Kreis.

Was mache ich, wenn meine Tochter sexy Fotos von sich postet?

Versuchen Sie, die Löschung herbeizuführen, ohne zu drohen! Viele Teenager posieren einfach gern, nicht wissend, dass dies unerwünschte Begehrlichkeiten wecken kann.

Darf ich Aktivitäten heimlich überwachen?

Nein. Das würde ihr Sprössling als schweren Vertrauensbruch ansehen. Kommt der Übergriff ans Tageslicht, wird er sich erst recht abschotten.

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