Evangelische Hochschule auf neuen bewährten Wegen

„An der inhaltlichen Ausrichtung der Evangelischen Hochschule Darmstadt, gemäß ihrem Auftrag, verändert sich damit nichts,“ erklärt Präsidentin Prof. Dr. Alexa Köhler-Offierski. „Die Studiengänge der EHD im Bereich der Sozialen Arbeit, Heilpädagogik, Elementarpädagogik und Pflegewissenschaft zeichnen sich dadurch aus, dass sie universitär entweder gar nicht oder nur rudimentär oder randständig vertreten sind. Erhebliche Forschungs- und Entwicklungsaufgaben bestehen in den Arbeitsfeldern der Bildung und Erziehung in der Kindheit, der Diakoniewissenschaft und der Gemeindepädagogik, der Heilpädagogik, der Pflegewissenschaft und der Sozialen Arbeit, die dringend aufgegriffen werden müssen. Die Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Disziplinen, die an der EHD vertreten sind, sind ein besonderes Anliegen, um die Lehre fit für die Zukunft zu halten – immer mit dem Maße des Menschlichen als ethisch-theologischer Richtschnur.“

Als die Evangelische Hochschule Darmstadt 1971 durch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau errichtet wurde, entsprach dies dem Trend der Akademisierung bisher fachschulischer Ausbildungen. Mit der Bologna-Reform werden modularisierte Studiengänge an allen Hochschularten inzwischen nach gleichen Kriterien beurteilt. Zudem haben Forschungs- und Entwicklungsaufgaben eine immer größere Bedeutung. Die Evangelische Hochschule Darmstadt gründete deshalb schon 2002 ein eigenes Forschungszentrum und im vergangenen Jahr (2010) ein Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft.

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