European Medical School: Prof. Dr. Eckhart Hahn wird Gründungsdekan der Medizinischen Fakultät

Bereits jetzt ist er als Gründungsbeauftragter beratend tätig. Neben der Gründung der Fakultät und der Einrichtung der European Medical School Oldenburg-Groningen wird er die Entstehung eines Universitätsklinikums mit den Oldenburger Kliniken vorantreiben.

„Die Gründung der European Medical School ist ein Großprojekt mit vielen Abschnitten. Heute konnte erneut ein wichtiges Zwischenziel erreicht werden. Die Medizinische Fakultät bekommt mit Professor Hahn einen exzellenten Gründungsdekan, der die wichtige Pionierarbeit tatkräftig vorantreiben wird“, sagte die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka. Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon erklärte: „Mit Professor Hahn gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten für Medizinische Ausbildung und hervorragenden Wissenschaftsmanager für diese wichtige und zukunftsweisende Position“.

Hahn studierte Medizin in Kiel, Glasgow und Hamburg und erwarb zudem in Bern den Masterabschluss Medical Education. Nach dem Medizinischen Staatsexamen wurde Hahn 1971 Wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München. 1973 wechselte er an die Medizinische Klinik der Universität Marburg, wo er sich 1978 habilitierte. Als Heisenberg-Stipendiat führten ihn Auslandsaufenthalte an die Royal Free Medical School in London und an das First Department of Medicine der Chiba University (Japan). Von 1982 bis 1987 hatte er die Professur für Innere Medizin am Klinikum Steglitz der Freien Universität Berlin inne. Es folgte der Ruf als Rorer Professor of Medicine an die Thomas Jefferson University in Philadelphia (USA), wo er auch die Position als Direktor der Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie des Thomas Jefferson University Hospital innehatte. 1988 folgte Hahn dem Ruf als Ordinarius für Innere Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg und wurde zugleich Direktor der Medizinischen Klinik 1 des Universitätsklinikums. Nach über 20 Jahren an der Klinikspitze ging er 2009 in den Ruhestand. Seither ist er Dekan an der Universität Witten/Herdecke.

Neben Forschung und Lehre war er unter anderem Vorsitzender des Bayerischen Landesgesundheitsrats und Vorstandsmitglied und Vorsitzender der Gesellschaft für Biomedizinische Technik im Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik. Er ist Mitglied zahlreicher Gremien, unter anderem Vorsitzender der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung.

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