European Health Forum Gastein 2018 gibt sein Programm bekannt

5. Juli 2018, Bad Hofgastein, Österreich – Das European Health Forum Gastein (EHFG) veröffentlicht das detailierte Programm für das diesjährige Event zum Thema «Gesundheit und nachhaltige Entwicklung – mutige politische Entscheidungen für die Agenda 2030». Die Konferenz findet zu einer bewegenden Zeit für die Gesundheitspolitik in Europa statt, vor den Europäischen Wahlen und institutionellen Wandel. Während die Jubliäen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie wichtiger Meilensteine für die Gesundheit, wie die Tallinn Charter, Alma-Ata und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, bereits erreichte Erfolge aufzeigen, sind heute eine mutige poltische Agenda und deutliche Bekenntnisse gefordert.

Das EHFG bietet eine Plattform für über 500 Experten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie dem öffentlichen und privaten Sektor um über künftige Herausforderungen zu reflektieren, in einem einmaligen, kollaborativen Umfeld zu diskutieren und zukunftsfähige Lösungen zu erarbeiten. Das Ziel ist, Teilnehmer und Partner damit herauszufordern, zu erkunden wie jeder Einzelne zu den SDG Zielen, der Sicherstellung der Gesundheit und dem Vorantreiben nachhaltiger Entwicklung, beitragen kann.

Zu den Hauptrednern des EHFG 2018 zählen der stellvertretender Premierminister und Gesundheitsminister von Malta, Christopher Fearne; Riina Sikkut, Ministerin für Gesundheit und Arbeit in Estland; Pirkko Mattila, Ministerin für Soziale Angelegenheiten und Gesundheit in Finnland; Svetlana Axelrod, Stellvertretende Generaldirektorin der WHO; Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa; Martti Hetemäki, Staatssekretär des Finnischen Finanzministeriums; Wilhelm Molterer, Geschäftsführer des Europäischen Fonds für strategische Investitionen; Bronwyn King, CEO bei Tobacco Free Portfolios; Filippo Addarii, Gründer und Co-Geschäftsführer bei PlusValue und Jan Kimpen, Präsident von COCIR und Chief Medical Officer bei Philips.

Das Eröffnungsplenum wird den Rahmen für die Veranstaltung abstecken indem erörtert wird, was in Europa getan werden muss, um Gesundheit zu gewährleisten und welche Maßnahmen Europa benötigt um die SDGs zu erreichen. Die zwei weiteren Plenarsitzungen werden die Themen Gesundheitsinvestitionen, notwendige Änderung der Logik von Staatsausgaben, sowie die Balance zwischen Gesundheits- und Finanzinteressen behandeln.

Um Herausforderungen in vier Themengebieten zu erörtern, werden zahlreiche Foren und Workshops organisiert: Innovation for All, Sustainable Systems, Evidence for Action und No-one left behind. Zum Thema Innovation for All werden die Digitalisierung im Gesundheitssektor, künstliche Intelligenz, innovative Medikamente und Gesundheitskompetenz diskutiert. Rund um Sustainable Systems werden Themen wie medizinische Grundversorgung, Prioritäten im Bereich der öffentlichen Gesundheit und ethische Erwägungen besprochen. Intensive Diskussionen über den Zugang zu Medikamenten und Impfungen sowie gleichen Gesundheitschancen sind im Themenbereich No-one left behind zu erwarten. Verantstaltung zum Thema Evidence for Action versprechen Einblicke in den Mehrwert von Daten im Bereich der Gesundheitsversorgung, das Fehlen von Daten für bestimmte therapeutische Bereiche und der Perspektive auf Gesundheit als Investititonsgut.

Über das European Health Forum Gastein
Das European Health Forum Gastein (EHFG) wurde 1998 als Europäische Gesundheitspolitikkonferenz gegründet. Ziel ist es, eine Plattform für alle Interessengruppen im Bereich des Gesundheitswesen und darüber hinaus zu bieten. Im letzten Jahrzehnt hat sich das EHFG als unverzichtbare Institution für die Europäische Gesundheitspolitik etabliert. Es hat entscheidend zur Entwicklung von Richtlinien und besonders zum grenzüberschreitenden Austausch von Erfahrung, Information und Kooperation beigetragen. An der Konferenz, die jährlich im Gasteiner Tal in den Österreichischen Alpen für drei Tage im Oktober stattfindet, nehmen führende Experten teil.

Medienakkreditierung ist nun per Onlineformular möglich. Sind Sie an mehr Informationen über das EHFG interessiert? Kontaktieren Sie das Pressebüro über press@ehfg.org oder +32 2 321 90 16.

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