Europäische Datenbank zur Nanotechnologie listet Firmen, Produkte und Forschungsinstitute

Nanodata ist die bisher umfassendste Nanodatenbank in Europa. Die Daten können in deutscher, französischer und englischer Sprache recherchiert werden und sind neuerdings auch auf dem Handy abrufbar (http://wap.nanodaten.de/). Firmen, aber auch Privatpersonen finden in der Datenbank Produkte, Patente, Verfahren und Neuigkeiten aus Europa und darüber hinaus. Außerdem werden die in der Nanotechnologie tätigen Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute mit ihren Schwerpunkten und Projekten vernetzt. Eingetragene Benutzer können auch selber Informationen zur Nanotechnologie einstellen. Darüber hinaus ist es möglich, Anfragen zu stellen, die vom Projektkonsortium oder anderen eingetragenen Benutzern beantwortet werden können.

Die Nanotechnologie befasst sich mit Teilchen, die nur so groß sind wie Millionstel Millimeter. Materialeigenschaften werden in dieser Längenskala vor allem von der Größe der Teilchen beeinflusst. Nanotechnologische Forschung wird in vielen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern betrieben. Ihre Anwendungen spielen in immer mehr Bereichen unseres Alltags eine Rolle. Seit Oktober 2008 fördert ein Interreg-IVa-Projekt den Aufbau regionaler Inhalte der Datenbank. Koordinator von Nanodata ist die Gruppe von Professor Uwe Hartmann, Experimentalphysiker und Nanotechnologie-Experte an der Universität des Saarlandes (Saarbrücken), gemeinsam mit Partnern aus Lothringen (Metz), Belgien (Liège), Luxemburg und Rheinland-Pfalz (Zweibrücken).

Für Fragen wenden Sie sich bitte an:

Professor Dr. Uwe Hartmann
Tel. (0681) 302-3798, -3799
E-Mail: u.hartmann@mx.uni-saarland.de

Hinweis für Hörfunk-Journalisten: Sie können Telefoninterviews in Studioqualität mit Wissenschaftlern und Studenten der Universität des Saarlandes führen, über Rundfunk-ISDN-Codec. Interviewwünsche bitte an die Pressestelle (0681/302-3610) richten.
(idw, 04/2010)

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