Essen fassen!

(djd). Die meisten Hunde würden alles fressen – und davon möglichst viel. Da dies aber weder ihrer Gesundheit noch ihrer schlanken Linie zuträglich wäre, ist es an Herrchen und Frauchen, über den Speiseplan ihres Lieblings zu befinden. Die richtige Ernährung für die Vierbeiner zu finden, ist aber oft nicht einfach – das Angebot an Tierfutter im Handel ist unüberschaubar. Neue Trends verunsichern, dazu kommen mehr oder weniger gute Ratschläge anderer Hundebesitzer. Tatsächlich sind Hunde buchstäblich Allesfresser: Ihr Verdauungsapparat kommt mit beinahe allem klar – tierischen wie pflanzlichen Ursprungs, und selbst Verdorbenes hat meist keine Folgen. Für eine wirklich artgerechte Haltung ist allerdings gutes und ausgewogenes Futter alternativlos. Tipps zur Hundeernährung gibt es beispielsweise auf http://www.schecker.de.

Nass, trocken, flockig?

Grundsätzlich ist gegen frisches, selbst zubereitetes Hundefutter nichts einzuwenden, so lange darauf geachtet wird, dass es alle für das Tier lebensnotwendigen Nährstoffe und Mineralien enthält. Hochwertiges Fertigfutter ist bereits abgestimmt und deswegen die sicherste Alternative. Ob man Nass- oder Trockenfutter füttert, ist Geschmackssache. Vor allem Halter von größeren Hunden bevorzugen Trockenfutter, da es leichter zu handhaben ist. Bei Trockenfütterung ist allerdings besonders darauf zu achten, dass der Hund stets ausreichend frisches Wasser zur Verfügung hat. Feuchtfutter gibt es in Schalen, Dosen und in Wurstform. Die Herstellung des Futters erfolgt schonend, so dass ausreichend Vitamine und Mineralien erhalten bleiben. Dabei ist es hygienisch verpackt und lange haltbar. Flockennahrung aus Gemüse oder Getreide ist eine gute Möglichkeit, Feuchtfutter mit Faserstoffen anzureichern, und eignet sich auch als Zugabe zu eingeweichtem Trockenfutter.

Besonderes Futter für besondere Fälle

Je nach Alter des Hundes ändert sich auch der Nahrungsbedarf. Welpenfutter weist beispielsweise einen höheren Kohlenhydratanteil sowie ein besonders abgestimmtes Verhältnis von Kalzium und Phosphor auf. In der zweiten Lebenshälfte verringert sich durch die veränderte Stoffwechselrate der Energiebedarf um etwa 20 Prozent. Ein älteres Tier sollte daher ein besonders leicht verdauliches Futter mit hochwertigem Protein erhalten. Wie beim Menschen können auch beim Hund gesundheitliche Probleme und Unverträglichkeiten auftreten. Hier kann Spezialnahrung eine große Hilfe sein – etwa hypoallergenes oder glutenfreies Futter oder Diätkost bei Magen-Darm-Problemen oder Übergewicht.

Vorsicht, schädlich!

Auch wenn der vierbeinige Liebling noch so sehr bettelt – es gibt einige Lebensmittel, die man ihm niemals geben sollte. Bekannt ist etwa, dass das in Schokolade enthaltene Theobromin für Hunde giftig ist. Aber auch Nüsse sind durch ihren hohen Phosphorgehalt schädlich. Avocados enthalten das für Hunde giftige Persin, Weintrauben verursachen Erbrechen und Durchfall, und bei empfindlichen Tieren können Zwiebelgewächse Vergiftungserscheinungen bewirken.

Gelegentliche Reste von Herrchens Tisch wird ein gesunder Hund sicherlich aushalten, trotzdem sollte es die Ausnahme bleiben: Scharfe Gewürze und besonders Salz bringen den Flüssigkeitshaushalt durcheinander und können zu ernsten Verdauungsstörungen führen. Über die Fütterung von Knochen streiten sich die Fachleute. Sicher ist allerdings, dass gekochte oder gegrillte Knochen splittern und ernsthafte Verletzungen verursachen können. Die Verdauung eines Knochens kann außerdem für Bello eine recht beschwerliche Angelegenheit werden.

Übrigens: Auch wenn Herrchen und Frauchen eine vegetarische oder gar vegane Lebensweise pflegen – für ihren vierbeinigen Freund ist das nicht geeignet. Man kann und soll durchaus auch Gemüse und Getreide beifüttern, doch als Alleinkost reicht es nicht aus.

Scroll to Top