Es ist angerichtet

(djd). Viele Anhänger des kulinarischen Freiluft-Vergnügens sitzen schon in den Startlöchern, um ihren Garten mit verlockenden Düften zu erfüllen: Das Grillen zählt im Sommer zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Ob im heimischen Garten oder auf dem Balkon, am Baggersee oder in der Gartenlaube – ein passender Platz ist immer schnell gefunden. Echte Fans können stundenlang die Vor- und Nachteile der verschiedenen Grilltypen diskutieren. Während der eine auf die Kugelform aus Edelstahl schwört, geht anderen nichts über ihren Säulengrill und wieder andere halten Feuerkörbe für der Weisheit letzten Schluss. Bevor die Grillsaison endlich beginnt, ist es in jedem Fall höchste Zeit, das Grill-Zubehör rechtzeitig auf den neuesten Stand zu bringen.

Gesunde Zubereitung

Der beim Grillen entstehende Qualm ist oftmals nicht nur lästig, sondern kann bisweilen sogar gesundheitlich bedenklich sein – vor allem dann, wenn Fett aus Fleisch und Würstchen auf die heiße Holzkohle oder die Briketts tropft. Ein echter Grillmeister kann aber auch ganz ohne Stichflamme und Rauchzeichen leckere Steaks auf den Teller bringen. Wichtig für das gesunde BBQ ist es, das Fett separat zu sammeln und es nicht auf die heiße Glut gelangen zu lassen. Dazu verfügen moderne Grillgeräte wie beispielsweise der „Cobb Supreme“ über eine Innenschale, in die alle Flüssigkeiten aus dem Fleisch mittels Rillen geführt werden. Wer möchte, kann den Bratensaft und das Fett danach sogar noch für eine leckere Sauce verwenden. Auf jeden Fall können so potenziell giftige Stoffe gar nicht erst entstehen. Die Rinne in der Innenschale hat aber noch einen weiteren Verwendungszweck: Sie kann zum Zubereiten von Gemüse genutzt werden, das einfach in Alufolie eingewickelt und mitgegart wird. Während im Inneren des Grills Temperaturen von bis zu 300 Grad herrschen können, bleibt die Außenhaut aus Edelstahl jederzeit kühl. Verbrennungen sind damit ausgeschlossen, der Grill kann direkt auf dem Tisch platziert werden.

Öko-Einweggrills reduzieren den Müll

Wenn das Wetter mitspielt, stellt sich die Lust aufs Grillen oft ganz spontan ein. In diesen Fällen behilft man sich nicht selten mit Einweggrills, die nach dem einmaligen Gebrauch direkt auf den Müll wandern – das ist zwar praktisch, erhöht aber die Abfallmengen und verbraucht unnötig viele Rohstoffe wie etwa Aluminium. Besser sind Alternativen, die zwar ebenso leicht zu handhaben sind, aber aufgrund ihrer ökologischen Bestandteile kein schlechtes Ökogewissen mehr nach sich ziehen. Mobile Picknickgrills wie beispielsweise die neue „Green Box BBQ“ von Landmann lassen sich nach Gebrauch komplett wiederverwerten. So kann man das Grillen unbeschwert genießen und vergeudet keine Rohstoffe – möglich macht dies der Einsatz nachwachsender Materialien. Das Einweggerät besteht komplett aus ökologischen Komponenten und lässt sich nicht nur umweltgerecht entsorgen, sondern schont zugleich den Boden, auf dem es platziert wird. Dazu verfügt die aus rein natürlichen Materialien bestehende Feuerschale über einen Deckel mit Doppelfunktion: Zunächst hält er als Untergestell die Glut so weit vom Rasen fern, dass dieser nicht an- oder gar verbrennt. Nach dem Grillen verschließt er die aschegefüllte Kohleschale sicher bis zum nächsten Abfalleimer.

Beim Einkauf auf Qualität achten

Während bei Traditionalisten vorwiegend Bratwurst, Nackensteaks und Fleischspieße auf dem Rost landen, setzen Trendbewusste auf Fisch und Meeresfrüchte. Für Abwechslung können auch Paprika, Tomaten oder Champignons sorgen. Ob als Beilage oder Hauptgericht: Zart gewürzt und am Spieß gegart schmeckt das Gemüse besonders lecker. Gerade beim Grillen ist es im Übrigen von entscheidender Bedeutung, dass die Zutaten frisch und von bester Qualität sind. Denn anders als bei einem langen Schmorgericht kommen die meisten Grill-Zutaten nur kurz auf den Rost und leben von ihrem Eigengeschmack. Deshalb sollte schon beim Einkauf auf kontrollierte Qualität geachtet werden. Bei frischen Produkten mit dem blauen QS-Prüfzeichen beispielsweise kann man sich auf umfassende Kontrollen während der Erzeugung und Vermarktung verlassen. Die Produktion von Fleisch und Fleischwaren mit diesem Zeichen wird auch auf eine tiergerechte Haltung hin durchgehend kontrolliert.

Durstlöscher beim Grillvergnügen

„Ein spritziges Radler und ein frisches Pils – aus der Flasche oder vom Fass – sind die idealen Durstlöscher und passen bestens zum feinen Geschmack des Grillguts“, sagt Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer der sauerländischen Privatbrauerei C. und A. Veltins. Die besonders komfortable Ergänzung zum Grillvergnügen ist beispielsweise ein frisch zu zapfendes Fünf-Liter-Partyfässchen, das in jeden Kühlschrank passt und leicht zu handhaben ist.

Ganz gleich ob aus dem Partyfass oder der Flasche, am besten mundet ein Premium-Pils, wenn es vor dem Genuss wenigstens ein bis zwei Tage ruhen kann. Daher sollte man frühzeitig vor dem Gartenfest den Einkauf erledigen. So bleibt genügend Zeit, damit das Bier langsam auf die richtige Serviertemperatur herunterkühlen kann. „Eine Temperatur von fünf bis sechs Grad Celsius ist beispielsweise beim Zapfen ideal, damit das Pils noch kühl und mit einer schönen Krone serviert wird“, betont der Bitburger-Gastronomie-Experte Friedemann Neukirch.

Vermeiden sollte man im Übrigen die weit verbreitete Unsitte, den Gerstensaft direkt über das Grillgut auf den Rost zu gießen. Geschmacklich bewirkt die kurze Einwirkzeit so gut wie gar nichts – im schlechtesten Fall kann die Flüssigkeit aber Ascheteile aufwirbeln. Besser ist es, einen Schuss Bier zuvor in die Marinade zu geben.

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