Erster Gesundheitstag für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (an) der PH Schwäbisch Gmünd

Am Mittwoch, den 16. Mai, war es endlich soweit: Die Hochschulleitung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd hatte alle ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum ersten Gesundheitstag an der Hochschule eingeladen. Organisiert worden war der Tag von sieben Studentinnen des Masterstudiengangs Gesundheitsförderung – Anabel Becker, Jana Bernhardt, Jasmin Braun, Maren Locher, Martina Muth, Ramona Reck und Melanie Reinhard – im Rahmen der Lehrveranstaltung „Projekte der Gesundheitsförderung“ mit Begleitung von Juniorprofessorin Dr. Birte Dohnke. Dohnke erläutert die Idee des Gesundheitstags-Projektes: „Wir legen in der Lehre großen Wert darauf, dass unsere Studierenden ein Projekt der Gesundheitsförderung unabhängig von den Fachdisziplinen, ganzheitlich und möglichst selbständig bearbeiten. Auf diese Weise üben sie professionelles Handeln ein und erwerben fachliche Kompetenzen gemeinsam mit den für die spätere Berufspraxis notwendigen überfachlichen Kompetenzen.“ Das Organisationsteam hatte sich zum Ziel gesetzt, die Beschäftigten aktiv in die Planung des Gesundheitstages einzubeziehen. Dazu wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vorfeld über ihre Wünsche und Erwartungen befragt und das Programm darauf passend zusammengestellt.
Eröffnet wurde der Gesundheitstag mit einigen einleitenden Grußworten sowie der feierlichen Einweihung eines Trinkbrunnens durch die PH-Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann, Joseph Bühler, Geschäftsführer der AOK Ostwürttemberg, die den Trinkbrunnen gestiftet hat, und zwei Master-Studentinnen des Organisationsteams. Rektorin Beckmann führte in ihrer Begrüßung aus, dass Gesundheitsförderung an der PH seit Jahren ein wichtiges Thema in Forschung und Lehre ist – seit 2007 gibt es einen gleichnamigen Bachelor- und Masterstudiengang. „Hier liegt auch ein ganz besonderes Potential für die Gesundheitsförderung an unserer Hochschule“, so Beckmann weiter. „Erstens gibt es eine Vielzahl von gesundheitsbezogenen Veranstaltungen in den verschiedenen Studiengängen, von denen die Studierenden auch für sich persönlich profitieren können. Zweitens gibt es mit den beiden Studiengängen der Gesundheitsförderung Know-How, um Maßnahmen der Gesundheitsförderung an der Hochschule zu entwickeln, durchzuführen und nach erfolgreicher Evaluation nachhaltig zu implementieren. Mit dem Gesundheitstag sollte nun gezielt etwas für die Beschäftigten getan werden.“
Nach der Eröffnung erwartete die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein buntes Programm mit vielfältigen Gesundheitsangeboten auf dem gesamten Hochschulgelände. Neue Impulse, Motivation und Sensibilisierung für gesundheitsförderliches Verhalten beziehungsweise einen gesundheitsförderlichen Lebensstil und vorhandene Angebote zum Thema Gesundheit an der PH standen dabei im Mittelpunkt des Tages. So konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um die Themen Bewegung, Stressbewältigung und Entspannung, Ernährung und Suchtprävention informieren oder bei Workshops und Schnupperkursen wie z.B. Büro- und Ausgleichsgymnastik, Qi Gong und Klettern selbst aktiv werden.
Die vielfältigen Angebote stießen auf reges Interesse seitens der Beschäftigten. Gerne wurden insbesondere die angebotenen Gesundheitschecks (u. a. ein Hörtest sowie Messungen von Blutdruck, Cholesterin, Blutzucker und Knochendichte) genutzt, vor deren Türen sich die Warteschlagen zusehends verlängerten. Interaktive Informationsstände (u. a. zu den Themen richtiges Trinken, gesundes Essen in der Mensa, oder Suchtprävention), ein Parcours der Sinne und ein Verkaufsstand mit regionaler Kost, rundeten das Programm ab. Diese wurden nicht nur von den Beschäftigten, sondern auch von darauf aufmerksam gewordenen, interessierten Studierenden zahlreich besucht.
Unterstützt wurde das Organisationsteam bei der Umsetzung des Programms u. a. von PH-internen Akteuren und Studierenden der Studiengänge der Gesundheitsförderung sowie externen Anbietern wie der AOK, der Barmer GEK, Fiebig Hörtechnik, den Rems und Pfauen Apotheken und dem Gmünder Lädle. Zur Realisierung des Gesundheitstags trugen auch der Verein der Freunde der PH, die Kreissparkasse Ostalb, der Hofmann Verlag und die AOK bei, die den Tag finanziell unterstützten.
Die Rektorin und das Organisationsteam erhielten zahlreiche positive Rückmeldungen zum Gesundheitstag. Dennoch ist zusätzlich eine Evaluation geplant, durch die genauer beleuchtet werden soll, inwieweit der Gesundheitstag unter den Beschäftigten Anklang gefunden hat und ob sich das Hochschulgelände nächstes Jahr tatsächlich wieder in eine Gesundheitsinsel verwandeln soll.

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