Erster Bremer Freizeitkongress am 12. und 13. November 2010

Moderne Freizeitwelten sind einerseits komplex und funktional, andererseits differenzieren sie sich immer weiter aus. Die Freizeitwirtschaft und das Freizeitmanagement erreichen mit innovativen Produkten und internationalen Märkten mittlerweile globalisierte Freizeitkulturen und universelle Medienräume. Die Freizeitbildung, bisher stark auf informelle Lernarrangements fokussiert, wird allein im Kontext der „Golden Ager“ einer enormen Modifikation unterzogen. Nachhaltigkeit, Heterogenität, Funktionalität und Partizipation werden zukünftig zu Schlüsselvariablen moderner Freizeitwelten, weil begrenzte Ressourcen und ein ungebremstes Streben nach hoher Lebensqualität für die Zukunft nur kontextbildend verstanden werden können. Den interdisziplinären Reflexionsbedarf zu diesem Themenspektrum wird der „Freizeitkongress Bremen“ vom 12. bis 13. November an der Hochschule Bremen aufgreifen. Von den namentlichen Veranstaltern, Prof. Dr. Renate Freericks, Prof. Dr. Rainer Hartmann und Prof. Dr. Bernd Stecker, allesamt Professoren an der Hochschule Bremen, ist gerade das viel beachtete Buch „Freizeitwissenschaft“ im Oldenburg Verlag erschienen und liefert ausreichende Begründungen für die noch offenen Fragestellungen dieses Kongresses. Unterstützt wird der Kongress von der „Kommission Pädagogische Freizeitforschung der DGfE“ (Prof. Dr. Norbert Meder), der „Stiftung Zukunftsfragen Hamburg“ (Prof. Dr. Horst W. Opaschowski) und dem „Baltic College“ (Prof. Dr. Torsten Fischer).

Weitere Informationen unter: <www.baltic-college.de/freizeitkongress>
(idw, 07/2010)

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