Erste Hilfe bei Stress

(djd). Feierabendverkehr. Quietschende Bremsen, ein spitzer Schrei – und schon reagiert man mit einem schnellen Sprung zur Seite und bringt sich erst einmal in Sicherheit. In solchen Situationen kann Stress lebenswichtig sein. Für eine kurze Zeitspanne sind Körper und Geist in der Stressphase auf höchste Leistungsfähigkeit eingestellt. Nach dieser Situation reduziert sich die Anspannung und es folgt eine Phase der Entspannung. In dieser vorübergehenden Form ist Stress aktivierend und hilfreich.

Dauerstress macht krank

Problematisch und für die Gesundheit gefährlich wird Stress immer dann, wenn er pausenlos anhält. Ununterbrochenes Telefonieren am Arbeitsplatz, ständig nervende Kollegen, Verkehrschaos und Diskussionen, wann die Kinder ihre Hausaufgaben machen sollen. Dauerhaften Stress verkraftet der Mensch nicht – die dauernde Anspannung beschleunigt den Alterungsprozess und macht oftmals krank.

Von Stress-Symptomen sind im Alltag viele Menschen betroffen, das ergab beispielsweise der „Stressreport Deutschland 2012“. So müssen 58 Prozent der abhängig Beschäftigten häufig „verschiedenartige Arbeiten gleichzeitig betreuen“, 52 Prozent sind oftmals „starkem Termin- und Leistungsdruck“ ausgesetzt und 50 Prozent sind häufig mit „ständig wiederkehrenden Arbeitsvorgängen“ konfrontiert. Unter diesen Vorzeichen ist es ganz wichtig, Wege aus der Stressfalle zu finden. Passenden Rat gibt es beispielsweise auf http://www.myinfo.de/stressfrei im Internet.

Wege aus der Stressfalle

Regelmäßige entspannende Rituale sind eine Hilfe gegen Stress, denn sie geben dem Alltag Struktur und die Sicherheit, dass auf eine stressige Phase auch wieder eine ruhige Zeit folgt. Auch eine stabile Partnerschaft, soziale Kontakte und erfüllende Hobbys bilden einen Gegenpol zur Hektik des Alltags. Und wenn es doch einmal hoch hergeht, dann kann man sich selbst beispielsweise mit Autosuggestion – „Ich atme jetzt erst einmal tief durch“ – zu mehr Ausgeglichenheit verhelfen.

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