Erste Hilfe bei Erkältungssymptomen

Erkältungssymptome

Kaum werden die Tage kälter, spüren viele Menschen die ersten Symptome eines grippalen Infekts: Die Schleimhäute trocknen aus, die Nase läuft, im schlimmsten Fall kommen Husten und weitere typische Erkältungssymptome dazu. „Drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie, drei Tage geht sie“, so die allgemein bekannte Faustformel für die Dauer einer Erkältung. Tatsächlich ist es auch mit der besten Selbstfürsorge kaum möglich, den Zeitraum einer Erkrankung zu verkürzen. Einige Hausmittel können jedoch dabei helfen, den Krankheitsverlauf abzumildern, damit man zumindest weniger unter den lästigen Symptomen leidet.

Sich selbst und andere schützen

Im Jahr 2020 ist es wichtiger denn je, Krankheitssymptome ernst zu nehmen. Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihr soziales Umfeld den Krankheitserregern möglichst wenig aussetzen. Dazu gehört, soziale Kontakte weitgehend zu vermeiden, solange die Infektion andauert. Wer sich fit genug zum Arbeiten fühlt, kann beispielsweise für diese Zeit mit seinem Arbeitgeber Homeoffice vereinbaren. Sind Einkäufe oder andere Erledigungen unumgänglich, sollte man überall dort, wo sich andere Menschen aufhalten, einen Mundschutz tragen. Damit verringern Sie erheblich das Risiko, beim Sprechen, Atmen oder Husten keimbelastete Aerosole in die Umgebungsluft abzugeben. Einen Mundschutz selber zu machen, ist gar nicht schwer – eine Anleitung dafür gibt es hier.

Den Infekt mit Hausmitteln lindern

Handelt es sich tatsächlich nur um eine harmlose Erkältung, können Sie bereits selbst viel dafür tun, sich besser zu fühlen. Bei einer verstopften Nase beispielsweise hilft eine Inhalation mit warmem Wasser. Der Zusatz von Kamille, Salbei oder einem ätherischen Öl wie Eukalyptus, Latschenkiefer oder Fichte hat zusätzlich einen entzündungshemmenden und lindernden Effekt. Auch mit einer Nasendusche lassen sich die Nase und die Nasennebenhöhlen von Schleim befreien. Wenn Sie aufgrund der Erkältung rasch frieren, können heißer Tee oder ein Vollbad helfen. Tees werden in der Naturheilkunde seit Jahrtausenden geschätzt. Trinken Sie dreimal täglich einen Tee aus Kamille oder Thymian – Ersteres wirkt antibakteriell, Letzteres entzündungshemmend. Besonders zu empfehlen ist ein frisch aufgebrühter Ingwertee: Er löst den Schleim und wirkt gegen Entzündungen. Zudem können Sie mehrmals in der Woche ein Erkältungsbad nehmen. Zusätze wie Eukalyptus, Menthol und Kampfer helfen, die Atemwege zu befreien. Bleiben Sie dafür etwa 15 bis 20 Minuten in dem 35 bis 40 Grad Celsius warmen Wasser. Unterstützen Sie Ihren Körper auch, indem Sie sich ausgewogen und vitaminreich ernähren. Eine gesunde Ernährung stärkt das Immunsystem, sodass es Krankheitserreger besser bekämpfen kann werden. Zuletzt gilt: Das beste Hausmittel ist immer noch Schlaf. Wenn Sie sich matt und abgeschlagen fühlen, gehören Sie ins Bett. Gönnen Sie sich ein paar Tage Ruhe, um sich zu erholen und den Infekt wirklich auszukurieren, bevor Sie sich wieder in Ihren Alltag stürzen. Auf Sport sollten Sie währenddessen verzichten. Falls Sie sich bewegen möchten, bieten sich entspannte Spaziergänge in der Natur an.

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