Erste Gentherapie einer erblichen Augenerkrankung in Deutschland gestartet

Patienten mit kompletter Farbenblindheit leiden von Geburt an nicht nur unter dem Unvermögen Farben zu unterscheiden, sondern auch unter einer hohen Blendungsempfindlichkeit verbunden mit einer stark reduzierten Sehschärfe. Die Ursache dieser auch als Achromatopsie bezeichneten Erkrankung ist ein Defekt der Zapfen-Photorezeptoren der Netzhaut, welche für das Tages- und Farbensehen zuständig sind. In Deutschland sind rund 3000 Menschen von diesem Krankheitsbild betroffen.

Naturwissenschaftler und Mediziner aus Tübingen, München und New York haben zusammen eine gentherapeutische Behandlung von Patienten mit kompletter Farbenblindheit entwickelt. Diese Behandlung ist die erste Gentherapie einer erblichen Augenerkrankung in Deutschland und die weltweit erste Gentherapiebehandlung für Patienten mit kompletter Farbenblindheit. Am

30. Juni 2016, 14 bis 15 Uhr
Universitätsklinikum Tübingen, Konferenzzentrum Kliniken Berg, Otfried-Müller-Straße 6, Gebäudenummer 520, 1. OG, Raum 1

werden Experten vom Universitätsklinikum Tübingen, vom Departement Pharmazie der Ludwig-Maximilians-Universität München und die Mitglieder des RD-CURE Konsortiums die Behandlung, die im Rahmen einer sogenannten Phase I/II Sicherheitsstudie durchgeführt wird, bei einem Pressetermin vorstellen.

Die Vertreter der Medien sind dazu herzlich eingeladen.
Wir bitten um Anmeldung unter Ellen.Katz@med.uni-tuebingen.de

Pressetermin/Parken: Die nächstgelegene Parkmöglichkeit finden Sie im Parkhaus P5 der Medizinischen Klinik. Fußweg bis zum Konferenzzentrum ca. 3 Minuten. Einen Lageplan der Kliniken Berg finden Sie unter http://www.medizin.uni-tuebingen.de/Patienten/Kliniken.html

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