Ernährungstipps für Studenten

Studenten haben es nicht leicht, denn meist haben sie zu wenig Zeit und Geld, um sich ausgewogen zu ernähren. Doch genau das ist wichtig, um leistungsfähig zu sein.

Der Ernährungsplan

Studenten müssen in Vorlesungen und Seminaren viele neue Informationen aufnehmen und verarbeiten. Deshalb ist es für sie wichtig, den Körper gleichmäßig über den Tag verteilt mit Energie und allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Das bedeutet aber auch, dass sie regelmäßig und vollwertig essen müssen, um ein Leistungstief zu verhindern. Hierfür gibt es eine Faustregel: Das Gehirn ernährt sich von Kohlenhydraten und braucht täglich etwa 100 Gramm Glucose, um effektiv zu arbeiten. Außerdem gibt es aus ernährungswissenschaftlicher Sicht einen idealen Tagesablauf. So ist es zum Beispiel wichtig, morgens zu frühstücken. Dafür reicht ein belegtes Vollkornbrot mit Rohkost oder ein Müsli mit Milch. Kaffee auf nüchternen Magen ist im Gegensatz zu Saft schädlich. Zusätzlich sollten Studenten während der ersten Seminare am Vormittag etwas Obst oder Joghurt essen, um den Körper mit Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweiß zu versorgen. Wer zum Mittagessen in die Mensa geht, tut sich selbst aber keinen Gefallen, denn ein voller Magen studiert nicht gern. Isst man zu viel, ist der Körper anschließend ausschließlich mit der Verdauung beschäftigt und hat keine Energie für andere Tätigkeiten mehr übrig. Da die Menüs in den meisten Mensen aber zu fetthaltig sind, sollte man lieber zu Hause selbst schnelle Gerichte zubereiten. So kann man sich eine leichte und bekömmliche Mahlzeit zusammenstellen, die nicht zu fettig oder zu süß ist. Und auch vollwertige Mahlzeiten dauern nicht lange in ihrer Zubereitung!

Ideen für Snacks

Wenn keine Zeit zum Zubereiten einer warmen Mahlzeit bleibt, greifen viele Studenten zum Schokoriegel. Süßigkeiten sollte man aber ausschließlich als Genussmittel betrachten, die keine Mahlzeit ersetzen. Nach dem Verzehr von Schokolade kehrt der Heißhunger schnell wieder zurück. Um ein Leistungstief zu überbrücken, sollten Studenten deshalb lieber Vollkorn-Kekse, Gemüse oder eine Hand voll Nüsse essen. Natürlich ist es auch wichtig, genug Flüssigkeit im Körper zu haben, denn schon ein geringer Verlust wirkt sich auf die Konzentration aus. Deshalb sollten über den Tag verteilt mindestens 1,5 Liter Wasser oder Saftschorle getrunken werden. Wird das vernachlässigt, muss man oft mit Müdigkeit und Kopfschmerzen kämpfen.

Scroll to Top